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Reformplan der Bundesländer : Eine öffentlich-rechtliche Plattform

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„Ich freue mich, dass auch in der ARD die Flexibilisierung des Auftrags begrüßt wird“, sagt Heike Raab. Bild: dpa

Der WDR-Intendant Tom Buhrow hat in der F.A.Z. eine Vision für die ARD im Jahr 2030 skizziert – als Online-Plattform. Gehen die Reformpläne der Bundesländer in dieselbe Richtung? Wir fragen die Medienstaatssekretärin Heike Raab.

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          Vor ein paar Tagen hat die Rundfunkkommission einen Plan zur Reform von ARD, ZDF und Deutschlandradio beschlossen. Ist der weitere Weg klar?

          Ja, der Weg ist beschlossen. Die Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, dass die digitalen Verbreitungswege eine immer größere Rolle bei der Informationsgewinnung der Bevölkerung spielen. Deshalb ist es notwendig, dass die Medien, auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk als wichtige Säule, hier mit ihrer Kompetenz, ihrem Sachverstand und sachlichen Analysen noch stärker präsent sind. Deshalb wollen wir eine Weiterentwicklung des Markenkerns des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unter Berücksichtigung der digitalen Transformation vorantreiben. Die Länder hatten sich Ende 2019 bereits auf die wichtigsten Eckpunkte verständigt. Unterschiedliche Auffassungen bestanden dagegen beim Teilindex-Modell. Bei dem jetzt beschlossenen Zwei-Stufen-Plan haben wir diesen Bereich zurückgestellt, da hierfür auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Rundfunkbeitrag von Bedeutung sein kann. Ich bin deshalb optimistisch, dass wir uns bei der Reform des Auftrags verständigen werden.

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