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Krach um „hart aber fair“ : Darf die AfD in Talkshows?

  • -Aktualisiert am

Die Runde bei Frank Plasberg am vergangenen Montag: Uwe Junge (AfD), Georg Mascolo (NDR,WDR,SZ), Herbert Reul (CDU), Irene Mihalic (Grüne), Mehmet Daimagüler (Strafverteidiger, von links). Bild: WDR/Dirk Born

Dass Frank Plasberg den AfD-Politiker Uwe Junge in seine Sendung einlud, in der es um „rechten Hass“ ging, gefällt der CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht. Muss das den Sender kümmern?

          Im Prinzip sind sich alle einig, dass parteipolitische Neutralität eine Existenzbedingung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist. Schließlich kann der Gebührenzahler seinen Beitrag nicht abwählen. Zu den journalistischen Standards gehört, in der Berichterstattung alle relevanten politischen Kräfte zu Wort kommen zu lassen, um die Meinungsbildung von Lesern und Zuschauern zu ermöglichen.

          Eine solche Selbstverständlichkeit ist nicht mehr selbstverständlich. Sonst würde es keine Debatte über die Einladung des AfD-Politikers Uwe Junge in Frank Plasbergs Talkshow „hart aber fair“ vom vergangenen Montag geben, sondern eine über die von Junge vertretenen Standpunkte. Das Gegenteil ist der Fall – unversehens sind wir in einem Labyrinth des medienpolitischen Irrsinns gelandet. Dort muss sich Sabine Knott, die Leiterin der Zuschauerredaktion des Ersten, „für missverständliche Formulierungen“ in einer Twitter-Nachricht entschuldigen, in der es geheißen hatte, die Redaktionen der Talkshows bemühten sich „insbesondere, AfD-Vertreterinnen kein Forum für ihre Zwecke zu bieten. Je nach Thema ist es aber von Fall zu Fall nötig, AfD-PolitikerInnen selbst zu Wort kommen zu lassen.“ Anschließend formulierte Sabine Knott gegenüber der Deutschen Presse-Agentur das Selbstverständliche: Solche Gesprächsrunden sollten „Äußerungen der Parteienvertreter einordnen, hinterfragen und auf ihre Glaubwürdigkeit prüfen“.

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