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Wechsel beim „Guardian“ : Redaktionschef der Enthüller

  • Aktualisiert am

Vom Chefredakteur und Herausgeber zum Stiftungsvorsitzenden: Alan Rusbridger Bild: AFP

Er hat als Chefredakteur die Berichte zum NSA-Skandal betreut. Nun tritt Alan Rusbridger ab. Doch er bleibt seiner Zeitung erhalten.

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          An der Spitze der für ihre NSA-Enthüllungen bekannten britischen Tageszeitung „The Guardian“ kündigt sich ein Wechsel an: Der Herausgeber und Chefredakteur Alan Rusbridger wird seine Position im Sommer des nächsten Jahres abgeben. Das teilte die Zeitung am Mittwoch mit.

          Der sechzig Jahre alte Rusbridger war zwanzig Jahre lang Herausgeber, nun wird Stiftungsvorsitzender des Scott Trust, dem der „Guardian“ gehört. Er tritt damit die Nachfolge von Liz Forgan an. Forgan bezeichnete ihn als „den überragenden Herausgeber seiner Generation“. Sie stand der Stiftung seit 2003 vor.

          Rusbridger hatte am 1. Dezember gemeinsam mit dem amerikanischen Enthüller Edward Snowden den alternativen Nobelpreis erhalten. Über Rusbridgers Nachfolge wurde zunächst nichts veröffentlicht. Im April hatten der „Guardian“ und die „Washington Post“ für ihre Berichte über den NSA-Skandal den Pulitzer-Preis erhalten.
           

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