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Grimme Online Award : Ein Potpourri aus all dem Guten im Netz

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Darum geht es jetzt für die dreiundzwanzig nominierten Projekte: Die Trophäe des Grimme Online Award. Bild: Georg Jorczyk / Grimme-Insitut

Die Nominierten für den Grimme Online Award stehen fest: Dreiundzwanzig Projekte hat die Kommission aus weit über tausend Vorschlägen herausgefischt. Darunter sind Projekte großer Medienhäuser, aber auch Blogs und Youtube-Kanäle.

          Dreiundzwanzig herausragende Online-Angebote sind für den Grimme Online Award 2014 nominiert worden. „Die Netzangebote in diesem Jahr hatten allesamt ein unglaublich hohes Niveau“, sagte Brigitte Baetz, die Vorsitzende der Grimme-Nominierungskommission, am Mittwoch in Köln. Insbesondere das multimediale „Storytelling“ sei dabei hervorzuheben.

          Die Mischung verschiedenster Medien ist dieses Jahr besonders groß. Unter den Nominierten sind sind Blogs, Internetseiten, YouTube-Kanäle und zum ersten Mal auch ein Newsletter. Prestigeprojekte großer Medienhäuser, wie zum Beispiel die Multimedia-Reportage „Pop auf'm Dorf“ des WDR, die mit Pageflow erstellt wurde, stehen ebenso auf der Liste wie die Arbeit einzelner Personen, etwa ein Blog über das Leben mit und die Zuneigung zu einer dementen Großmutter. Auch die Boulevardmedien sind erstmals unter den Nominierten, in Form eines Crossmedia-Projekts der Bild-Zeitung über die Reise eines Krebskranken, Sterbehilfe in Anspruch nehmen will.

          Auch thematisch sind die Nominierungen breit gefächert: Mal geht es um Persönliches, mal um Politisches, mal um beides, wie etwa im Youtube-Kanal von LeFloid, wo Florian Mundt unter Pseudonym zweimal in der Woche aktuelle Ereignisse aus seinem Alltag und dem Nachrichtenbereich aufgreift und kommentiert.

          Aus mehr als 1300 Vorschlägen hatte die Kommission die dreiundzwanzig Netzangebote in den Kategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung ausgewählt. Unbesetzt blieb in diesem Jahr die Kategorie Spezial.

          Über den Publikumspreis können User bis zum 20. Juni abstimmen.

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