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Google und Facebook : Wer nur die Digitalgiganten füttert, verhungert

  • -Aktualisiert am

Für sie das größte Geschäft: Amazon, Apple, Facebook und Google teilen den Werbemarkt zunehmend unter sich auf. Bild: Reuters

Die Werbebranche nimmt hin, dass Google, Facebook und Amazon den Werbemarkt beherrschen. Dabei sind die Gefahren für die Demokratie nicht zu übersehen. Darauf müssen die Werber endlich reagieren. Ein Gastbeitrag.

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          Gelassenheit ist nicht das erste Attribut, das einem in den Sinn kommt, wenn man an die Werbebranche denkt. Die meisten der zuweilen schillernden Figuren in Agenturen sind eher laute Menschen, die sich gern ins Rampenlicht ihrer Branche stellen und wortreich erklären, welcher neuer Trend unbedingt verfolgt werden muss. Ebenso laut ist ihre Werbung, denkt man nur an Seitenbacher, Carglass oder die Protagonisten der Check-24-Soap-Familie.

          Nur selten kommt ein Werbefilm so ruhig und elegant daher wie die neue Spot-Kreation der Uhrenmarke Omega. Das Filmkunstwerk gibt es in der ARD vor der Tagesschau zu sehen. Auf einem Sender wie RTL2 würde er im Werbegetöse der im Zwanzig-Minuten-Abstand wiederkehrenden Werbeblöcke schlichtweg untergehen. Oder noch schlimmer: Er würde Zuschauer womöglich irritieren.

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