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Jugendschutz.net im Gespräch : Wenn die hübsche Frau auf dem Bild ein rechtsextremes Symbol trägt

Nur am Symbol auf dem Shirt lässt sich ablesen, dass hier kein Mädchen ein privates Weihnachtsbild teilt, sondern eine Organisation ihre Ideologie. Bild: Instagram

Viele Verstöße gegen den Jugendmedienschutz im Netz bleiben ungestraft. Wenn Rechtsextremisten und Islamisten Kinder rekrutieren, gehen sie geschickt vor. Ein Gespräch mit Flemming Ipsen von jugendschutz.net.

          5 Min.

          Herr Ipsen, der „Jugendschutz im Internet“-Bericht 2017 macht deutlich, dass mehr getan werden muss, um Kinder und Jugendliche im Internet von radikalen Inhalten fernzuhalten. Ihre Abteilung bei jugendschutz.net beschäftigt sich mit Rechtsextremismus und Islamismus. Was finden Sie dort?

          Elena Witzeck

          Redakteurin im Feuilleton.

          Online-Propaganda ist für diese Gruppen ein wichtiges Werkzeug zur Nachwuchs-Rekrutierung. Sie orientieren sich sehr geschickt an den Interessen und dem Medienverhalten junger Menschen, sind bei großen Anbietern wie Facebook, Whatsapp, Youtube oder Instagram, aber auch auf neueren Netzwerken wie Tik Tok oder Tellonym unterwegs. Und wenn Facebook im Freundeskreis nicht mehr „in“ ist, steigen extremistische Gruppierungen eben auf Instagram oder den Animationsdienst Giphy um.

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