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Serienproduzent Chuck Lorre : Man muss die Figuren lieben

  • -Aktualisiert am

Hat den größten Respekt vor dem Publikum: der amerikanische Serienproduzent Chuck Lorre Bild: AFP

Chuck Lorre hat „Two and a Half Men“ und die „Big Bang Theory“ gemacht. Nun folgt eine Comedy mit zwei alten Hollywood-Stars. Sie ist bewusst nicht ohne Tragik.

          5 Min.

          Sie haben erfolgreiche Serien wie „Two and a Half Men“ und „The Big Bang Theory“ produziert. Jetzt kommt „The Kominsky Method“ mit Michael Douglas und Alan Arkin. Die Serie handelt unter anderem vom Altern und vom Tod. In welchem Verhältnis stehen dabei Komik und Tragik?

          Kai Spanke
          (span.), Feuilleton

          Es gibt die weithin anerkannte Auffassung, dass Komik nichts anderes ist als Tragik plus Zeit. Der Verlust eines nahestehenden Menschen, schwere Krankheit, Geldsorgen, Schwierigkeiten mit den längst erwachsenen Kindern, das Gefühl, von der eigenen Kultur entfremdet zu sein – das sind universelle Probleme, die sich am Ende auch komisch wenden lassen. Abgesehen davon, sind die Kalamitäten des Alterns und der Umstand, dass man sich dabei um einen Körper kümmern muss, der sich nicht mehr so benimmt, wie man das jahrelang gewohnt war, wichtige Aspekte der Serie. Aus irgendeinem seltsamen Grund amüsiert mich das – auch an mir selbst. Als wäre ich ein neutraler Beobachter des Zerfalls meines eigenen Körpers.

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