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Amazon-Musikchef Steve Boom : Und das soll der Musik Flügel verleihen?

  • -Aktualisiert am

Hip Hop ist auch dank Steamingdiensten auf einem historischen Höhenflug. Ghostface Killah vom Wu-Tang-Clan begann in einer Zeit, als Vinyl noch eine starke Rolle spielte. Bild: AP

„Die Leute sammeln Platten, die sie gar nicht hören“, sagt Amazon-Musikchef Steve Boom. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Einkünfte durch Streaming – und warum er nicht eine einzige Vinylplatte besitzt.

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          Seit 2012 leitet Steve Boom das weltweite Musikgeschäft bei Amazon. Der 49 Jahre alte Manager mit belgischen Wurzeln („Meine Familie heißt eigentlich Baum. In Amerika passten sie dann die Schreibweise der Aussprache an“) spricht darüber, wie Streamen die Musik verändert und warum man intern über neue Geldrückflüsse an die Künstler nachdenkt.

          Sie verstehen sehr gut deutsch. Wie kommt das?

          Meine Familie ist erst in den sechziger Jahren aus Belgien in die Vereinigten Staaten ausgewandert. Ich wuchs in Amerika auf und lernte 1990 in München am Goethe-Institut sechs Monate ein bisschen die Sprache und trank viel bayrisches Bier.

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