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Gerichtsurteil : Kein Monopol auf „Türkdeutsch“

  • Aktualisiert am

Ultrakrass: Erkan ohne Stefan, mit Freundin Kim Bild: ddp

Die Komiker Erkan und Stefan scheiterten mit einer Klage gegen eine in Umgangssprache türkischer Jugendlicher gehaltene Werbekampagne von McDonalds. Erkan und Stefan hätten keinen eigenen Sprachstil entwickelt, sondern ein allgemeines Phänomen imitiert.

          Das Komikerduo Erkan und Stefan hat einem Urteil zufolge kein Monopol auf die Vermarktung der Umgangssprache türkischer Jugendlicher. Die beiden Komiker scheiterten mit einer Klage gegen eine Werbekampagne von McDonalds Österreich, in der die Fast-Food-Kette im Sprachstil türkischstämmiger Jugendlicher für einen Kebab-Burger geworben hatte, wie das Landgericht München am Dienstag mitteilte.

          Das Duo sah seine Imagemerkmale ausgenutzt und forderte neben einem Verbot der Werbung auch Schadenersatz für bereits veröffentlichte Spots und Plakate. Das Gericht wies darauf hin, dass Erkan und Stefan keinen eigenen Sprachstil entwickelt hätten, sondern vielmehr ein allgemeines Phänomen imitierten. Darüber hinaus betrieben sie nicht als einzige türkisch-deutsche Sprachkomik mit Accessoires wie Baseballmütze, Oberlippenbart und Goldkette.

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