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Fußball-WM im Fernsehen : Vom Winde verweht

Da lagerten sie noch vor Usedom: ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn Bild: dpa

Das ZDF setzt das Moderationsduo Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn bei der Fußball-WM in Brasilien ab. Kahn darf bleiben, neben ihm soll sein Vornamensvetter Welke auflaufen. Das könnte witzig werden.

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          Sie waren das Horror-Duo der letzten Fußball-Europameisterschaft: Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn. Sie lagerten im Sommer vor zwei Jahren „Vom-Winde-verweht“-mäßig am Strand, im Freiluftstudio vor der Insel Usedom, und kommentierten, was sich weit entfernt in den Stadien in Polen und in der Ukraine zutrug. Bei Wind und Wetter standen sie sich die Beine in den Bauch und zogen den Spott der Fußballfans auf sich.

          Michael Hanfeld
          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Das will sich das ZDF offenbar nicht noch einmal antun. Zumindest sollen die beiden bei der Fußball-WM im Juni und Juli in Brasilien nicht mehr gemeinsam vor die Kamera treten, um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft zu kommentieren. Das berichtet die „Hamburger Morgenpost“. Anstelle von Katrin Müller-Hohenstein soll sich Oliver Welke in Rio de Janeiro im Wortwechsel mit Oliver Kahn üben. Müller-Hohenstein wiederum soll aus dem Domizil der Nationalmannschaft berichten („Campo Bahia“). Der Moderator Rudi Cerne darf ebenfalls nach Brasilien. Als weiteren Experten hat der Sender angeblich den ehemaligen Bayern-Spieler Hasan Salihamidzic am Start.

          Beim ZDF hieß es dazu auf Anfrage von FAZ.NET, man könne derlei Berichte im Augenblick nicht kommentieren. Anfang April wollen ARD und ZDF ihre gemeinsamen Übertragungspläne vorstellen – die beiden öffentlich-rechtlichen Sender werden sämtliche 64 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft zeigen.

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