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FPÖ-Chats und Journalisten : Alter, dann geht’s aber ab!

  • -Aktualisiert am

Matthias Schrom, der als ORF-TV-News-Chefredakteur zurückgetreten ist Bild: dpa

Nachrichten aus den FPÖ-Chats brachten jetzt zwei prominente österreichische Journalisten zu Fall. Das sind Sittenbilder mit einer blöden „Tonalität“.

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          In vielen Ländern gibt es alle wichtigen Dinge zweimal – einmal eher von rechts, einmal eher von links. So war das lange Zeit auch in Österreich, in einer Zweiten Republik, in der zwei „Reichshälften“ (eine christlich-konservative und eine sozialistische) sich das Land in einem fein austarierten „Proporz“ aufgeteilt hatten. Eine Institution gab es allerdings nur einmal: den ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen, den „Staatsfunk“, der aber auch von den Parteien beschickt wurde und der nach seiner jahrzehntelangen Monopolstellung zu einem geradezu beispielhaften Feld der Auseinandersetzung um eine liberale Öffentlichkeit wurde.

          Journalisten gegen Parteisoldaten, für dieses Ringen gibt es inzwischen mehrere Bühnen, vor allem die Hauptnachrichtensendungen, „Zeit im Bild“, alle paar Stunden das Neueste aus aller Welt, formatiert nach den Vorstellungen von politisch heiß umkämpften Chefredaktionen.

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