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Facebook und Flüchtlingskrise : Marktplatz für Menschenschmuggel

  • -Aktualisiert am

Mitte November: Flüchtlinge campieren im Wald nahe des belarussischen Orts Brusgi, an der Grenze zu Polen. Bild: dpa

Bei Facebook werben Schlepper Menschen aus dem Nahen Osten für die Reise nach Deutschland an. Was tut der Konzern dagegen? Fast nichts. Was sollte die EU tun? Ein Gespräch mit der Sicherheitsanalystin Monika Richter.

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          Monika Richter war als Recherchechefin zuständig für den Bericht der Prager Analysefirma Semantic Visions, der der Internetplattform Facebook eine entscheidende Rolle bei der Koordination von Menschenschmuggel über Belarus in die EU zuweist. Wir haben mit ihr über die jüngsten Entwicklungen bei Facebook und in der Migrationskrise an den osteuropäischen Grenzen gesprochen. Die Fluchtroute nimmt ihr zufolge inzwischen einen Umweg über Russland. Das bestätigen deutsche Sicherheitskreise. Russland hat 2015 mit einer Bewegung an der finnischen Grenze gezeigt, wie man den Westen mit Flüchtlingen unter Druck setzen kann.

          Frau Richter, können Sie für uns die Ergebnisse Ihres Berichts über die Rolle von Facebook in der Migrationskrise an der polnisch-belarussischen Grenze zusammenfassen?

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