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Serie „Faking Hitler“ : Diese Leidenschaft für Nazikitsch

Auf den Spuren von Uwe Ochsenknecht: Moritz Bleibtreu als Fälscher Konrad Kujau. Bild: RTL

Die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher war ein Film von Helmut Dietl. Jetzt kommt sie als Fernsehserie. Lustig genug ist sie dafür. Aber wie wird die heute erzählt?

          3 Min.

          Die Geschichte, die davon handelt, dass die Geschichte umgeschrieben werden müsse, ist noch einmal umgeschrieben und verfilmt worden – knapp vierzig Jahre nachdem sie geschehen ist, knapp dreißig Jahre nachdem es den ersten Film darüber gab. Und bevor man fragt, warum und wozu das gut sein soll, darf man auch fragen: warum eigentlich nicht?

          Claudius Seidl
          Redakteur im Feuilleton.

          Es reicht ja vielleicht, dass Konrad Kujau und Gerd Heidemann ein perfektes, fast schon klassisches Paar sind: jeder für sich schon eine herrlich verzweifelt komische Figur. Zusammen ein Duo, so verloren wie Wladimir und Estragon. Und weil Adolf Hitler, die lächerlichste Figur in diesem Spiel, wie Godot nicht erscheint, muss man ihn auch nicht mit Helge Schneider besetzen.

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