https://www.faz.net/-gqz-74oz2

Entlassungen beim Berliner Verlag : DuMont Schauberg setzt den Sparkurs fort

  • Aktualisiert am

Das nächste Sparopfer: der Berliner Verlag Bild: dapd

Nach der Insolvenz der „Frankfurter Rundschau“ kündigt der Verlag DuMont Schauberg weitere Entlassungen an. Beim Berliner Verlag werden bis Ende 2013 vierzig von 368 Stellen gestrichen.

          1 Min.

          Der Verlag DuMont Schauberg spricht Kündigungen aus: Beim Berliner Verlag werden bis Ende 2013 vierzig von 368 Stellen gestrichen, davon dreizehn in der Redaktion des „Berliner Kurier“. Dies resultiere aus der wirtschaftlichen Lage und der „vorläufigen Insolvenz der ,Frankfurter Rundschau‘“. Von deren Zukunft hänge die gemeinsame Mantelproduktion in Berlin ab. Fällt die „Rundschau“, müssten bei der „Berliner Zeitung“ zwölf, in der Mantelredaktion 34 Mitarbeiter gehen. 2011 habe der Berliner Verlag 4,5 Millionen Euro beim Anzeigenumsatz verloren, in diesem Jahr komme ein Verlust von fünf Millionen Euro hinzu. Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Schritte des Verlags als „völlig überzogene Entlassungswelle“ heftig kritisiert. (miha.)

          Weitere Themen

          Allein mit der Musik

          Cellistin Camille Thomas : Allein mit der Musik

          Während des Lockdowns in Frankreich sind die Kultureinrichtungen geschlossen. Die Cellistin Camille Thomas nutzt die leeren Museen als Spielort, um einen kleinen Ersatz für das Konzerterlebnis zu schaffen.

          Jan Wagner: „sarajewo“

          Frankfurter Anthologie : Jan Wagner: „sarajewo“

          Ein sanfter Blick zurück auf schreckliches Geschehen: Ein Gedicht des Büchnerpeisträgers Jan Wagner, 25 Jahre nach dem Massaker von Srebrenica.

          Topmeldungen

           Der Sarg des getöteten Wissenschaftlers am Sonntag in der iranischen Stadt Mashhad

          Mord an Atomwissenschaftler : Ein Stich ins iranische Herz

          Der „Vater“ des iranischen Atomprogramms wird Opfer eines Anschlags. Kaum jemand zweifelt daran, dass Israel dahinter steckt. Das Attentat ist auch ein Fingerzeig für Joe Biden und seinen Umgang mit Iran.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.