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Intendantenwahl beim SWR : Nie freier, unabhängiger, souveräner

  • -Aktualisiert am

Vielfarbig: Das Logo des SWR am Funkhaus in Stuttgart. Bild: dpa

Besteht bei der Intendantenwahl im SWR Anlass, Kungelei zu vermuten? Ganz und gar nicht. Eine Entgegnung auf den Kommentar des früheren Intendanten Peter Voß.

          Beim Südwestrundfunk finden Intendantenwahlen statt. Souverän dieser Wahl sind 92 Mitglieder von Rundfunk- und Verwaltungsrat des SWR aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen. Dieser Souverän hat mit großer Mehrheit die Entscheidung getroffen, dass sich am 23. Mai 2019 eine Kandidatin und ein Kandidat zur Wahl stellen werden. Nun mag man natürlich trefflich darüber streiten dürfen, ob es nicht auch andere Varianten für dieses Wahlverfahren gegeben hätte. Und natürlich, diese Varianten hätte es gegeben, und sie sind auch intensiv diskutiert worden. Am Ende aber haben die Gremienmitglieder des SWR alle Argumente sorgsam gegeneinander abgewogen und sich in einer freien, unabhängigen und nur dem eigenen Gewissen unterworfenen Abstimmung für dieses Wahlverfahren entschieden.

          Da meldet sich zwölf Jahre nach seinem Abschied in den wohlverdienten Ruhestand SWR-Altintendant Peter Voß in einem Gastbeitrag an dieser Stelle zu Wort (F.A.Z. vom 9. April). Schon die Überschrift lässt erahnen, was folgt: „Was sind denn das für Gremien?“, fragt Peter Voß und lässt es richtig krachen. Von „Selbstentmachtung“ ist die Rede, von einem „Armutszeugnis“, von der Verwechslung der Aufsicht über eine wichtige publizistische Institution mit der Aufsicht über eine „Plastiktütenfabrik“. Es werden – ohne jeden Beleg – „manipulative Tricksereien“ vermutet. Dabei werde, so Peter Voß, der Verdacht genährt, dass hier eine „wahltaktisch motivierte, durchaus unheilige Allianz am Werkeln beziehungsweise am Kungeln war oder ist“. Wirklich starker Tobak!

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