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Ein Gespräch mit Oliver Schenk : Eine Nadel, die die Filterblase zum Platzen bringt

  • -Aktualisiert am

Medien für die Unzufriedenheit im Osten verantwortlich zu machen, greift zu kurz, sagt Staatskanzlei-Chef Oliver Schenk. Bild: dpa

Der Chef der Sächsischen Staatskanzlei zur Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den neuen Bundesländern, Qualitätsjournalismus und Medienvielfalt im Lokalen.

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          Zum 3. Oktober gab es in den Medien viele Berichte über die neuen Bundesländer. Zeigt hier die Kritik an einer unausgewogenen Berichterstattung über den Osten schon Wirkung?

          Ich weiß nicht, ob die Berichterstattung so unausgewogen war. Sicher ist es ärgerlich, wenn bestimmte Dinge überzeichnet werden und auch pauschal über den Osten geurteilt wird, weil damit vielfach Vorurteile bedient werden. Bei dem „Spiegel“-Titel „So isser, der Ossi“, ging es wohl mehr darum, Leser im Westen zu erreichen und weniger um den Zusammenhalt in unserem Land. Eine solche Berichterstattung empfinde ich als spaltend und nicht zusammenführend. Aber zum Glück ist das nicht die Regel. Die Medien, die kontinuierlich hier aus den Regionen berichten, leisten alles in allem eine gute Arbeit.

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