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ECS-Vorentscheid : Zehn Kandidaten wollen nach Stockholm

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So soll es auch nicht wieder kommen: Immer Vorjahr rief Moderatorin Barbara Schöneberger (M.) den Sänger Andreas Kümmert zum Sieger des Vorentscheids aus, der zog allerdings zurück, und die Zweitplazierte Ann Sophie (l.) reiste stattdessen zum ESC. Bild: dpa

Mit dem Versuch, den Sänger des deutschen Beitrags für den kommenden Eurovision Song Contest einfach festzulegen, hat der NDR Bruchlandung erlitten. So wie vor einem Jahr soll der Vorentscheid aber bitte auch nicht laufen. Wie sonst?

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          Nach dem Hickhack um die Nominierung des umstrittenen Sängers Xavier Naidoo für den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Schweden hat sich die ARD einen anderen Modus für den nationalen Vorentscheid ausgedacht. Beim Wettbewerb „Unser Lied für Stockholm“, der am 25. Februar (20.15 Uhr) live im Ersten zu sehen ist, sollen zehn Kandidaten gegeneinander antreten, hieß es aus ARD-Kreisen an diesem Montag. Das Publikum werde den Sieger ermitteln.

          Der innerhalb der ARD für den Wettbewerb verantwortliche Norddeutsche Rundfunk (NDR) hatte am 21. November Xavier Naidoo zunächst ohne die sonst übliche Vorentscheidung als Teilnehmer für den ESC bestimmt, die Nominierung nach heftiger senderinterner und öffentlicher Kritik aber wieder zurückgezogen. Naidoo hätte nach NDR-Vorstellungen beim Vorentscheid mehrere Lieder präsentiert, das Publikum sich dann für eines entscheiden sollen.

          Im Vorjahr hatte der Beitrag „Heroes“ des 29 Jahre alten Schweden Måns Zelmerlöw den ESC in Österreich mit 365 Punkten vor Russland und Italien gewonnen. Die deutsche Teilnehmerin, Ann Sophie (25) aus Hamburg, wurde mit null Punkten nur Letzte. Wer den Vorentscheid 2016 moderiert, ist noch offen. 2015 war es Barbara Schöneberger. Produzent der Show ist die Kölner Firma Brainpool, an der auch Entertainer Stefan Raab beteiligt ist.

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