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TV-Serie „Homeland“ : Berlin ist ein billiges Pflaster

  • Aktualisiert am

In Berlin wird sie wohl unverschleiert ermitteln: Claire Danes als amerikanische Agentin in „Homeland“. Bild: Cineliz/Allpix/laif

So rasend erfolgreich wie zu Beginn ist die Serie „Homeland“ inzwischen nicht mehr. Jetzt geht es mit der fünften Staffel los. Gedreht wird in Berlin - denn dort gibt es ordentlich Geld.

          Die amerikanische Fernsehserie „Homeland“ hat zwar schon bessere Zeiten gesehen, aber sie gilt nach wie vor als eine der hochwertigen Produktionen im Fernsehkosmos. Am Dienstag nun beginnen die Dreharbeiten zur fünften Staffel der Serie. Sie spielt erstmals in Berlin.

          Den Ausschlag dafür könnte gegeben habe, dass es für den Dreh in Berlin und Brandenburg eine Million Euro öffentliche Förderung gibt. Das Geld kommt aus einem neuen Programm für serielle Formate, das es seit Anfang des Jahres gibt. So wird Standortpflege betrieben. „Wir sind alle große Fans und wahnsinnig stolz, in den kommenden Monaten ,Homelands` Zuhause zu sein“, sagte Kirsten Niehuus, die Geschäftsführerin des Medienboards Berlin-Brandenburg, dazu. „Nach vielen herausragenden deutschen und internationalen Spielfilmproduktionen ist die Hauptstadtregion jetzt bereit, in Serie zu gehen.“

          Als Schauspieler stehen abermals Claire Danes, Rupert Friend und Mandy Patinkin sowohl in den Babelsberger Studios sowie in und um Berlin vor der Kamera. Weitere Nachrichten zur Besetzung werde die Produktion in Kürze bekanntgeben, hieß es. Wo genau die Dreharbeiten in Berlin beginnen, wird nicht mitgeteilt.

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