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Donald Trump ohne Netz : Sendet er jetzt selbst?

  • -Aktualisiert am

Er hatte gut reden, doch hat man ihm im Internet den Saft abgedreht: Donald Trump, hier bei einem Auftritt Anfang Januar dieses Jahres in Dalton, Georgia. Bild: AP

Bei Facebook und Instagram ist der frühere Präsident gesperrt. Das macht Donald Trump zu schaffen. Manche meinen, er könnte einen eigenen Kanal gründen.

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          Schon 2016 war die Rede davon: Falls Donald Trump die Wahl verlöre – was in den Medien weithin angenommen wurde – könnte er ein eigenes Medienimperium auf die Beine stellen, ließen seine Berater verlauten. Von „Trump TV“ und „Trump News“ war die Rede. Twitter war erst im Begriff, zum persönlichen Megafon des Präsidenten zu werden, an dem achtzig Millionen Follower hingen. Bereits damals war offensichtlich, dass Trump ein großes Publikum hat, eine Bevölkerungsgruppe, die ihre Sorgen in Trumps Tiraden gegen China, Einwanderer und die politische Linke gespiegelt sah, bis zu entsetzten Liberalen, die schlicht nicht weggucken konnten. Dann hievten ihn Amerikas Wähler ins Präsidentenamt, in dem ihm über die kommenden vier Jahre mehr Aufmerksamkeit zuteil wurde, als „Trump TV“ es je vermocht hätte.

          Jetzt leben Spekulationen über seine Medienpläne wieder auf. Seit ihn Twitter und andere Netzwerke nach dem Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol abschalteten, ist Trump ohne Stimme in der digitalen Öffentlichkeit. Prompt ist das Thema eines eigenen Trump-Kanals auf dem Tisch.

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