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Kultsendung im Audioformat : „Die Maus“ kommt ins Radio

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Nina Heuser und André Gatzkea, die Moderatoren der „Sendung mit der Maus zum Hören“, zeigen Kindern ihr Studio. Bild: dpa

Neue Töne vom stummen Nager: Die Lach- und Sachgeschichten der „Sendung mit der Maus“ gibt es ab Anfang Dezember auch im Radio. Sprechen soll die Kultfigur aber immer noch nicht.

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          Die im Fernsehen groß gewordene „Sendung mit der Maus“ ist startklar für ihren ersten Auftritt im Radio. Die ersten Beiträge für die neue „Die Sendung mit der Maus zum Hören“ sind produziert und wurden am Dienstag in Köln vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) vorgestellt. Das Programm startet am 1. Dezember unter anderem als Digitalradiokanal und mit mehreren Podcasts. Geplant ist ein Mix aus den bekannten Lach- und Sachgeschichten, Reportagen, Comedy, Musik und Kinderfragen – etwa über das Rätsel, warum beim Waschen Socken verschwinden.

          Das Sprechen hat die Maus für ihr Radiodebüt allerdings noch immer nicht gelernt. Sie beschränkt sich weiterhin auf ihre vielsagenden Körpergeräusche – etwa das ikonische Augenklimpern. „Die Maus kann auch fröhlich sein, die kann auch traurig sein, die kann nachdenklich sein, die kann aufgeregt sein. Die kann ganz schön viel – die kann auch im Studio rumlaufen“, erläuterte Moderatorin Nina Heuser, die zusammen mit Moderator André Gatzke durch das Programm führen wird. Maus, Elefant und Ente sind sozusagen ihre Co-Moderatoren.

          In den vergangenen Jahren habe es eine Entwicklung gegeben, in der Audioangebote sehr en vogue geworden seien, sagte Tobias Gehle, stellvertretender Wellenchef bei WDR5. Etwa gebe es viele neue Podcasts. „Hören ist das neue Sehen“, sagte er. Daher habe man überlegt, mit welchem Angebot man selbst am besten punkten könne. Dabei landete man bei der Maus, die es im TV schon seit 1971 gibt.

          Die Sendung mit der Maus zum Hören wird als Digitalradio, am Sonntagmorgen aber auch über WDR5 über UKW ausgestrahlt. Zudem sind die Angebote online abrufbar.

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