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Netzportal „Amal Berlin“ : Wir repräsentieren hier keine Regime

  • -Aktualisiert am

Die Redaktion von Amal Berlin, mit (links) Kahlid Alaboud, Asmaa Yousuf (ganz hinten, Zweite von rechts, sitzend) und Abdolrahman Omaren (rechts, sitzend). Bild: Benny Golm

Die Online-Plattform „Amal Berlin“ bietet geflüchteten Journalisten eine Stimme, einen Platz und Lohn für ihre Arbeit. Sie wollen nur eins: publizieren.

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          Die „Jahresbilanz der Pressefreiheit“ von „Reporter ohne Grenzen“ ist niederschmetternd: Mindestens 65 Journalisten und Medienmitarbeiter wurden 2017 im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet, 326 sind in Haft, 54 wurden entführt. Um der Verfolgung zu entgehen, bleibt vielen nur der Weg ins Exil. Doch das bedeutet für die meisten von ihnen auch, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

          Denn als geflüchteter Journalist in Deutschland einen Job zu finden ist nahezu unmöglich. In den Redaktionen werden eher Stellen abgebaut, ohne perfektes Deutsch geht nichts. Hin und wieder Geld verdienen lässt sich mit sehr persönlichen Artikeln, die sind gefragt, ein genereller Trend, vor allem im Online-Journalismus. Die meisten Geflüchteten seien das leid, sagt Julia Gerlach: „Sie wollen professionell arbeiten, neutral berichten und nicht nur immer wieder ihre Erfahrungen als Neuankömmlinge schildern.“

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