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Nach gelöschtem Audiobeitrag : Deutsche Forschungsgemeinschaft macht Dieter Nuhr ein Angebot

  • Aktualisiert am

Alarmiert: Dieter Nuhr Bild: dpa

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hatte Dieter Nuhr um ein Statement zu einer Jubiläumskampagne gebeten. Als es auf Twitter schäumte, zog die DFG zurück. Nun entschuldigt sie sich und schlägt etwas vor.

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          Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat sich zur stark kritisierten Streichung eines Audiobeitrags des Kabarettisten Dieter Nuhr von ihrer Kampagnenwebsite „Für das Wissen“ erklärt. Sie schildert den Ablauf der letzten Tage, entschuldigt sich bei Nuhr und hat eine Erläuterung parat.

          Man habe Nuhrs Statement, so die DFG, am 21. Juli aufgenommen und sich bei ihm bedankt. Am 30. Juli habe man den Beitrag auf Twitter annonciert. Daraufhin habe sich eine intensive Debatte ergeben, an der sich auch Vertreter der Wissenschaft beteiligt hätten.„Zu ihrem Bedauern“, heißt es in der Erklärung weiter, „sah sich die DFG nicht in der Lage, kurzfristig und während einer zum Teil aggressiven Twitter-Diskussion eine klare Einschätzung zu den Kommentaren vorzunehmen.“

          Am 31. Juli habe man entschieden, den Beitrag von der Kampagnen-Webseite zu nehmen, „ohne weitere Erläuterung und ohne vorherige Information an Herrn Nuhr“, was man bedauere und wofür man sich bei Dieter Nuhr entschuldige. Damit habe man seine „persönliche Einstellung zur Wissenschaft“ nicht bewerten wollen. Auf Twitter sei der Beitrag auch weiter verfügbar.

          „Hintergrundrecherchen“ hätten indes ergeben, dass Nuhr die Sätze „Wissenschaft ist nämlich keine Heilslehre, keine Religion, die absolute Wahrheiten verkündet. Und wer ständig ruft ,Folgt der Wissenschaft!‘, hat das offensichtlich nicht begriffen“ ähnlich in der Klimadebatte und über Greta Thunberg geäußert habe. Zu dieser Debatte Stellung zu beziehen sei nicht Ziel der DFG-Kampagne. Dieter Nuhr biete man eine „im Lichte der aktuellen Debatte kommentierte Wieder-Online-Stellung seines Statements an, nicht zuletzt auch, um die Diskussion offenzuhalten“.

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