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Einigung mit Unitymedia : Deutschlandradio zurück im Kabel

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Ort mit klangvoller Geschichte: Im Berliner Funkhaus entsteht heute das Programm von Deutschlandfunk Kultur. Bild: DLR

Sieben Jahre lang haben das Deutschlandradio und Unitymedia darum gestritten, ob für die Einspeisung ins Fernsehkabel Geld bezahlt werden muss. Nun gibt es einen Deal und die Programme kehren zurück.

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          Nach sieben Jahren haben der Kabelnetzbetreiber Unitymedia und das Deutschlandradio ihren Streit um Einspeiseentgelte beigelegt. Man habe sich einvernehmlich auf eine langfristige Vereinbarung geeinigt, teilten beide Seiten mit. Bei der Auseinandersetzung vor verschiedenen Gerichten ging es um Geld, das der Netzbetreiber für die Übermittlung der Radioprogramme haben und welches das Deutschlandradio nicht zahlen wollte.

          Der Sender pochte darauf, dass Unitymedia verpflichtet sei, die Programme unentgeltlich zu verbreiten, Unitymedia wollte dies als technische Dienstleistung vergütet haben.

          Anfang 2019 hatte Unitymedia die Verbreitung von Deutschlandradio, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Nova über das Fernsehkabel eingestellt. Dies betraf Kabelkunden iem Marktgebiet des Regionalanbieters, also in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Anfang 2020 werden die Programme dort nun wieder digital übertragen. Neu hinzu kommt der Sonderkanal „Dokumente & Debatten“. Welche Summe das Deutschlandradio für die Einspeisung zahlt, wurde nicht bekannt.

          Die allermeisten Radiohörer in den drei Bundesländern waren von dem Streit nicht betroffen. Laut dem „Digitalisierungsbericht Audio 2018“ der Landesmedienanstalten nutzen 2,2 Prozent der Radiohörer hauptsächlich das Fernsehkabel als Empfangsweg, der wichtigste Kanal ist UKW, gefolgt von Digitalradio und Internet.

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