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Satire gewinnt : Böhmermann bekommt den Deutschen Fernsehpreis

  • Aktualisiert am

Erfolgsformat: Jan Böhmermann am Schreibtisch seines „Neo Magazin Royale“ Bild: dpa

Jan Böhmermann hat den Deutschen Fernsehpreis gewonnen. Die Auszeichnung widmet er einem bestimmten Verbündeten.

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          Der TV-Satiriker Jan Böhmermann hat ein weiteres Mal den Deutschen Fernsehpreis gewonnen. Der 35 Jahre alte Moderator setzte sich in der Kategorie „Beste Unterhaltung Late Night“ mit seinem Format „Neo Magazin Royale“ gegen die Sendungen „Luke – Die Woche und ich“ (mit Luke Mockridge) auf Sat.1 und „Pussy Terror TV“ (mit Carolin Kebekus) im WDR Fernsehen und im Ersten durch. „Wir widmen den Preis der Rechtschutzversicherung des ZDF“, scherzte Böhmermann bei der Preisverleihung am Donnerstagabend in Düsseldorf.

          Der Satiriker hatte sich im vergangenen Jahr wegen seines Schmähgedichts mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angelegt. Er hatte den Fernsehpreis schon vor einem Jahr in derselben Kategorie gewonnen.

          „Familienfest“ wird bester Film

          Das Patchworkdrama „Familienfest“ erhielt den Deutschen Fernsehpreis als bester Fernsehfilm gewonnen. In der ZDF-Produktion kehrt Lars Eidinger als todkranker Sohn zu seiner zerrütteten Familie zurück, um den 70. Geburtstag seines Vaters zu feiern. In der Kategorie setzte sich „Familienfest“ gegen den Spielfilm „Das weiße Kaninchen“ zum Thema Pädophilie und Cybergrooming (SWR) ebenso durch wie gegen das Gerichtsdrama „Terror – Ihr Urteil“ (ARD), die Sportstory „Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma“ und den Thriller „Auf kurze Distanz“.

          Insgesamt wurden mehr als 20 Filme und Serien, Produktionen, Moderatoren und Musiker ausgezeichnet, die wichtigen Trophäen für die Klassenbesten bei den Regisseuren, Schauspielern, den Filmen und Mehrteilern heimsten die öffentlich-rechtlichen Sender ein. Mit dem Preis als bester Schauspieler ging Martin Brambach nach Hause, als beste Schauspielerin wurde Sonja Gerhardt ausgezeichnet, die unter anderem in „Jack the Ripper“ vor der Kamera stand.

          Kein Abend ohne Trump: Moderatorin Barbara Schöneberger tanzt mit Präsidenten-Imitatoren.

          Während die TV-Kameras im vergangenen Jahr noch Hausverbot hatten nach zuletzt enttäuschenden Einschaltquoten und schlechten Kritiken, waren die Stars dieses Mal nicht mehr unter sich. „Wir sind wieder da. Wir sind die SPD der Preisverleihungen“, scherzte Moderatorin Barbara Schöneberger vor den rund 350 geladenen Gästen in den Rheinterrassen, der „schönsten Mehrzweckhalle am Rhein“. Als Zusammenfassung sollte die Gala am späten Abend im Fernsehen gezeigt werden.

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