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Im Alter von 77 Jahren : Schauspieler Thomas Fritsch ist gestorben

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Thomas Fritsch, geboren am 16. Januar 1944 in Dresden, gestorben am 21. April 2021, im Juni 2008 Bild: dpa

Die Älteren kennen ihn aus Fernsehserien der Siebziger und Achtziger, die Jüngeren seine Stimme aus „Game of Thrones“: Im Alter von 77 Jahren ist der Schauspieler und Synchronsprecher Thomas Fritsch gestorben.

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          Der Schauspieler Thomas Fritsch ist tot. Er sei an diesem Mittwoch „friedlich entschlafen“, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem näheren Umfeld. Zuvor hatte die Illustrierte „Bunte“ berichtet. Fritsch wurde 77 Jahre alt. Er zählte zu den beliebtesten Fernsehschauspielern, bekannt war er unter anderem für die ZDF-Serie „Drei sind einer zuviel“ mit Jutta Speidel und Herbert Herrmann (1977). Es ging dabei um zwei Männer, die um dieselbe Frau kämpfen.

          Sechs Auftritte hatte Fritsch allein in dem Krimi-Dauerbrenner „Derrick“. Im Achtziger-Jahre-Fernsehkult „Rivalen der Rennbahn“ spielte er einen Jockey. Auf dem Bildschirm war er auch danach mit Rollen in quotenstarken Serien wie „Eine wunderbare Familie“, „Hallo Robbie“, „Unser Charly“ oder „Soko 5113“ präsent.

          In der Edgar-Wallace-Satire „Der Wixxer“ erlebte er 2004 sein Kino-Comeback in der Rolle des Earl of Cockwood. Auch als Theaterschauspieler und Synchronsprecher war Fritsch sehr aktiv. So war er im Blockbuster „Gladiator“ die deutsche Stimme von Hauptdarsteller Russell Crowe und lieferte in der Streamingserie „Game of Thrones“ die deutsche Tonspur von James Faulkner in der Rolle des Randyll Tarly.

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