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First-Steps-Preis in Berlin : „Die Seele vons Janze“

Andrea Hohnen hat den Nachwuchsfilmwettbewerb „First Steps“ zwanzig Jahre lang betreut und zu einer Instanz gemacht. Ihr Wirken hallt nach. Bild: dpa

In Berlin wurde der Nachwuchsfilmpreis „First Steps“ verliehen. Zu ehren galt es diesmal aber die Frau, ohne die dieser Wettbewerb nicht wäre, was er ist: Andrea Hohnen macht Filmkunst möglich.

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          Vor zwanzig Jahren hatten die Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann eine Idee aus einer „Weißweinlaune“ heraus. Sie tranken Selbigen bei einem Italiener in München und dachten sich: Wir müssen etwas für den deutschen Filmnachwuchs tun. Einen Preis stiften für die Absolventen der deutschsprachigen Film- und Medienhochschulen und für freie, junge Filmemacher. Binnen eines Tages hatten Eichinger und Hofmann ein Konzept entworfen, Sponsoren gefunden, die bis heute dabeigeblieben sind, und einen Namen für den Preis: „First Steps“. Was ihnen noch fehlte, war die Dritte im Bunde, die das Ganze zum Laufen bringen würde – Andrea Hohnen.

          Michael Hanfeld

          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          In der Branche kennt sie jeder, darüber hinaus tritt sie nicht ins Rampenlicht, im Mittelpunkt zu stehen ist ihre Sache nämlich ganz und gar nicht. Sie fördert andere mit liebenswerter Hartnäckigkeit, Verve und Empathie, weshalb ihr der Moderator Knut Elstermann bei der zwanzigsten Verleihung des „First Steps“-Preises am Montagabend im Theater des Westens in Berlin den Ehrentitel „Mutter Courage des deutschen Nachwuchsfilms“ verlieh.

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