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Interview mit Graham Norton : Ire, schwul, Protestant und Internetberühmtheit

Der irische Talkshow-Moderator Graham Norton Bild: Picture Press/Camera Press/Franc

Wenn der Moderator Graham Norton nicht Hollywood-Stars wie Jennifer Lawrence oder Tom Cruise interviewt, schreibt er traurige Romane. Ein Gespräch über alte Briten und junge Iren, den Brexit, die BBC und seine Jugend als schwuler Protestant in einem tiefkatholischen Land.

          5 Min.

          In keiner anderen Talkshow sitzen so viele Stars wie bei Graham Norton in der BBC. Oft sogar mehrere Stars auf einmal. Und dann zwingt Norton, der am Donnerstag 56 Jahre alt wird, Benedict Cumberbatch dazu, „Penguin“ zu sagen, weil der das nicht kann, Keira Knightley muss Gesichter vormachen, die sie bei Sexszenen aufsetzt. Tom Cruise stellt Stunts mit dem Publikum nach. Jetzt hat Norton seinen zweiten Roman geschrieben, „Eine irische Familiengeschichte“.

          Tobias Rüther

          Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          In Deutschland kann man Ihre Show nicht sehen, aber man kennt Sie trotzdem, wegen der Clips im Netz. Wie ist das so, als Internetberühmtheit?
          Echt seltsam. Wir machen jede Woche eine Show, die 45 Minuten lang ist, aber die Leute sehen immer nur Ausschnitte. Manchmal können wir gar nicht voraussagen, welcher Clip erfolgreich wird. Aber den Gästen gefällt es, dass wir das in den sozialen Medien weiterverbreiten, und dem Studio auch.

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