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F.A.Z. exklusiv : Funke Mediengruppe muss an Corinna Schumacher zahlen

Archivbild von Michael und Corinna Schumacher aus dem Jahr 2012 Bild: dpa

Die Frau von Michael Schumacher hat einen Sieg vor dem Oberlandesgericht in Hamburg erzielt. Die Funke Mediengruppe hatte Bilder von Corinna Schumacher veröffentlicht.

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          Das Oberlandesgericht Hamburg hat eine Berufung der Funke Mediengruppe gegen ein Urteil des Landgerichts Hamburg abgewiesen und Corinna Schumacher, der Frau des verunglückten Rennfahrers Michael Schumacher, eine Geldentschädigung von 60.000 Euro zugesprochen.

          Michael Hanfeld

          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Im Prozess ging es um Bilder, die Corinna Schumacher auf dem Weg ins Krankenhaus in Grenoble zeigen. Die Entscheidung sei wegen der „Hartnäckigkeit“ ergangen, mit der die Bilder in Zeitschriften der Funke-Gruppe immer wieder erschienen, sagte Felix Damm, der Anwalt von Corinna Schumacher. Sie seien auch dann noch gedruckt worden, als einstweilige Verfügungen und Unterlassungserklärungen vorlagen.

          „Die Vielzahl der erfolgten Veröffentlichungen“ habe „das Gericht zu Recht dazu veranlasst, eine relativ hohe Geldentschädigung auszuurteilen“, so Damm. Andernfalls würde ein Betroffener „komplett schutzlos gestellt, wenn er nicht irgendwann die Gelegenheit hätte, dem Einhalt zu gebieten“. Berufung ist gegen die Entscheidung nicht möglich, nur Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof.

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