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Blogger Andrew Sullivan : Er bloggt nicht gratis

  • -Aktualisiert am

Seine bisherige Heimat im Netz: „The Daily Beast“ Bild: The Daily Beast

Die Ankündigung reichte aus, um Tausende Spender zu gewinnen. Der Blogger Andrew Sullivan, bisher bei „thedailybeast.com“, will künftig in Eigenregie bloggen. Ein Erfolgsmodell?

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          Es gibt wieder eine Gelegenheit, bei etwas Großem dabei zu sein. Vorab soll es finanziert werden, aus der Mitte der Gemeinschaft heraus, die sich schon so lange wünscht, auch wirklich eine Gemeinschaft zu sein.

          Der populäre Autor Andrew Sullivan, der seit mehr als 25 Jahren für verschiedene Zeitungen und Magazine schreibt und seit der Jahrtausendwende auch bloggt, also auch unredigiert für sein Publikum da ist, möchte vom 1. Februar an noch näher an seine Leser heranrücken und seinen berühmten Blog „The Dish“, den er bislang auf der Website des Magazins „thedailybeast.com“ führt, unter eigener Internetadresse betreiben, um ihn wiederum nach eigenen Vorstellungen ausbauen zu können, vielleicht zu einem Magazin, auch für Tabletcomputer, mit vielen Autoren, Themen und zahlenden Kunden.

          Die Ankündigung reichte, um Tausende von Unterstützern zu gewinnen. Jeder zahlte rund zwanzig Dollar für das neue Projekt, so dass Sullivan ein Startkapital von inzwischen über 100.000 Dollar zur Verfügung steht.

          Das Magazin wird funktionieren, weil es auch bislang funktionierte. Doch die Frage, warum Sullivan zu bezahlen sei, für seine Kommentierungen von Inhalten, die viele andere Blogger und Medieninstitutionen ihrerseits kostenlos zur Verfügung stellen, wird auch noch zu beantworten sein.

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