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Bewegtbild im 21. Jahrhundert : Es gibt einfach viel zu viel Fernsehen

Schau, wie wir schauen: In der TNT-Serie „Arthurs Gesetz“ testen Martina Gedeck und Jan Josef Liefers die Grenzen des schwarzen Humors aus. Bild: TNT

Öffentlich-rechtliche und private Sender, Abofernsehen und Streamingdienste produzieren heute mehr Programm denn je. Doch steigt auch die Qualität? Und könnte die Blase 2019 platzen?

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          The Great Streaming Wars“: So betitelt „Vanity Fair“ den Ausblick auf das Fernsehjahr 2019. Denn mit Disney, Apple und Warner Media drängen weitere Giganten auf einen heiß umkämpften Markt, in dem Anbieter wie Amazon, Netflix, Hulu und Facebook Watch den klassischen Fernsehsendern das Publikum streitig machen.

          Michael Hanfeld

          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Es ist noch gar nicht so lange her, da griffen in den Vereinigten Staaten Kabelsender nach der Latte, die Bezahlsender wie HBO und Showtime mit Produktionen wie „The Sopranos“ und „Game of Thrones“, „Dexter“ und „Homeland“ ganz schön hoch gelegt hatten. Bahnbrechendes wie „Breaking Bad“, „Mad Men“, „Fargo“, „The Walking Dead“ und „American Horror Story“ lief plötzlich auch dort, die Networks sahen sich genötigt, den steigenden Ansprüchen mit Serien wie „Scandal“, „American Crime“, „The Blacklist“, „This Is Us“, „Elementary“ und „Empire“ Genüge zu tun.

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