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Berengar Pfahl : Produzent von „Sterne des Südens“ gestorben

Berengar Pfahl, 1946 - 2014 Bild: dpa

Er produzierte und schrieb fürs Fernsehen und das Kino. „Sterne des Südens“ gehörte zu seinen Erfolgen, mit „Die Seiltänzer“ gewann er einen Grimme-Preis. Nun ist Berengar Pfahl gestorben.

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          Sein letzter Spielfilm war das Erste-Weltkriegs-Drama „Die Männer der Emden“, das 2013 im Kino und in gekürzter Fassung als Zweiteiler bei der ARD lief. Die ersten Arbeiten, die der Produzent, Regisseur und Drehbuchautor Berengar Pfahl für das Fernsehen ablieferte, waren leichterer Natur: Mit sechs Kurzfilmen für „Die Sendung mit der Maus“ begann 1972 seine Karriere, die vier Jahrzehnte und an die fünfzig Produktionen umspannte.

          Ursula Scheer

          Redakteurin im Feuilleton.

          Berengar Pfahl war ein Kind des Ruhrgebiets. 1946 in Mülheim geboren, studierte er erst Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften, bevor er nach einem Ausflug ins Theaterfach beim WDR landete. Fortan arbeitete er für das Kino und das Fernsehen gleichermaßen.

          In der ARD verantwortete Pfahl die Serie „Sterne des Südens“ mit Mark Keller sowie„Tanja“ mit Katharina Wackernagel in der Titelrolle. Von 1974 an betrieb er seine eigene Produktionsfirma, die Berengar-Pfahl-Film GmbH. Die ZDF-Serie „Die Seiltänzer“ brachte ihm 1981 einen Grimme-Preis ein.

          Wie seine Familie der Presseagentur dpa mitteilte, ist Berengar Pfahl am Dienstag unerwartet im Alter von 68 Jahren gestorben.

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