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Abfindung für Schlesinger? : Schampus für alle und Boni satt

Patricia Schlesinger bei einem Fototermin im Dezember 2020 Bild: Laif

Zur Amtsführung der zurückgetretenen RBB-Intendantin Patricia Schlesinger dringen weitere, pikante Details ans Licht. Die Frage ist, ob sie auch noch eine Abfindung erhält. Die ersten Köpfe rollen.

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          Die „Aufklärung hat weiter höchste Priorität“. So sprach der Rundfunkrat des Rundfunks Berlin Brandenburg am Montagabend nach seiner Sondersitzung. Da stutzt man schon beim dritten Wort: „weiter“? Bislang haben für Aufklärung Journalisten gesorgt, nicht die Gremien des öffentlich-rechtlichen Senders. Ohne die Recherchen des Webportals „Business Insider“ gäbe es die Debatte über die Usancen an der Spitze des RBB nicht, wäre Patricia Schlesinger noch im Amt und liefe alles so weiter, wie es nicht weiterlaufen sollte.

          Michael Hanfeld
          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Die Hilflosigkeit drückt sich nicht nur in der Mitteilung des Rundfunkrats aus. Mit dem Auftritt der Rundfunkratsvorsitzenden Friederike von Kirchbach in einer Sondersendung des RBB am Abend verhielt es sich nicht anders. Der Rundfunkrat sei das Gegenüber der Senderspitze und des Verwaltungsrats und nicht ein Teil derselben, weshalb sie auch die Einladung des Brandenburgischen Landtags, vor drei Wochen Rede und Antwort zu stehen, nicht angenommen habe.

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