https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/bei-den-screenforce-days-zeigen-die-sender-programm-16259340.html

„Screenforce Days“ in Köln : Wenn Sender sich in Schale schmeißen

  • -Aktualisiert am

Was für ein Outfit: RTL-Moderator Wolfram Kons bei der Programm-Parade. Bild: Screenforce/Willi Weber

Bei den „Screenforce Days“ in Köln zeigen die Fernsehsender der Werbeindustrie, wie toll ihr Programm ist. Das ist nicht nur Feuerwerk. Im Wettbewerb gegen Netflix und Amazon geht es schließlich um viel.

          4 Min.

          Bei der Finanzierung von Fernsehsendern gibt es im Wesentlichen drei Varianten. Variante eins ist das gebührenfinanzierte Modell der Öffentlich-Rechtlichen. Das frustriert die Reklameindustrie durch die Beschränkung der Werbezeit auf werktäglich zwanzig Minuten. Ist aber ungeheuer praktisch, weil die Sender bei der Budgetplanung einfach drei Milliarden Euro mehr „Bedarf“ melden können, um nach Ende der Ermittlungen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten dann zumindest nicht kürzen zu müssen.

          Variante zwei ist das Abo-Modell, mit dem Netflix rund um den Globus Geld für seine Produktionen einsammelt (nebenher macht man gerade durch Product Placement von sich reden: Die neue Staffel von „Stranger Things“ inszeniert die „New Coke“). Und Variante drei ist die Finanzierung per Werbung. Weshalb die Sender einmal im Jahr ein unglaubliches Feuerwerk zünden, um bestehende und potentielle Werbepartner von sich zu überzeugen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Nach der Asow-Kapitulation : In Putins Fängen

          Die letzten Verteidiger von Mariupol haben sich ergeben. Daraus kann Putin einen Propagandasieg über die „Nazis“ machen. Es zeigt sich, was passiert, wenn man der „Emma“-Losung folgt, der Ukraine keine schweren Waffen zu geben.
          2019 erst eröffnete Apple ein neues Bürogebäude in Cupertino. Dennoch arbeiten viele Mitarbeiter des Unternehmens lieber vom heimischen Schreibtisch aus.

          Homeoffice im Silicon Valley : Apple und der Homeoffice-Knatsch

          Die amerikanischen Tech-Konzerne gelten als Traum-Arbeitgeber. Aber jetzt stehen viele schicke Büros leer. Ist Anwesenheitspflicht die Lösung? Vor allem bei Apple gibt es nun deshalb richtig Knatsch.
          Mit Russlands Zen­tralbank wird erstmals eine größere Volkswirtschaft mit dieser harten Maßnahme bedacht.

          Sanktionen im Ukraine-Krieg : Russland geht es an die Reserven

          Das dritte Sanktionspaket erschwert Zahlungen und schneidet Russland von seinen Reserven ab. Die Folgen werden schwerwiegend sein. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten.
          Bildungsmarkt
          Alles rund um das Thema Bildung
          Sprachkurs
          Verbessern Sie Ihr Englisch
          Sprachkurs
          Lernen Sie Französisch