https://www.faz.net/-gqz-9tezc

ARD und ZDF kooperieren : Mediatheken werden vernetzt

  • Aktualisiert am

In der Mediathek bald vereint: ARD und ZDF Bild: dpa

ARD und ZDF wachsen im Netz zusammen. Mehr als 200 Formate und Suchbegriffe wollen die Sender künftig austauschen. Und die Kooperation soll künftig noch weiter reichen.

          1 Min.

          ARD und ZDF verstärken ihre digitale Zusammenarbeit. Vom kommenden Montagmittag an verlinken beide Sender die Livestreams der Hauptprogramme ihrer Mediatheken, wie sie am Samstag mitteilten. Zudem werden zentrale Inhalte vernetzt: Wer etwa künftig ZDF-Sendungen wie „Frontal 21“ oder die „heute-show“ bei der ARD sucht, kommt mit einem Klick zum ZDF. Umgekehrt funktioniert das Gleiche mit „Tagesschau“, „Weltspiegel“ und anderen Titeln.

          Insgesamt tauschten die Sender mehr als 200 Formate und Suchbegriffe aus. Zunächst ist die vernetzte Suche auf das Browser-gestützte Angebot beschränkt, funktioniert also nicht in den Apps. Als nächsten Schritt planen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ein gemeinsames Login. Auch die Vernetzung mit öffentlich-rechtlichen Partnerprogrammen solle vorangetrieben werden.

          Weitere Themen

          Die Revolution wird revolutioniert werden

          Zivilisation 3.0 : Die Revolution wird revolutioniert werden

          Alles in Bewegung: In seinem Buch „Move“ skizziert Parag Khanna eine neue Welt von Klimawandel und Digitalisierung. Seine scharfsinnigen Ideen katapultieren den Leser in das höchste Stadium der Globalisierung.

          Topmeldungen

          Cem Özdemir Anfang Mai in Stuttgart beim Online-Parteitag der Grünen.

          Cem Özdemir im Gespräch : „Boris Palmer sprengt jede Brücke“

          Der frühere Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir verzweifelt an seinem Parteifreund aus Tübingen. Die jüngste Debatte über Palmer zeige, dass dieser nicht für ein Ministeramt in Stuttgart geeignet sei.

          RKI-Zahlen : Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf 107,8

          14.909 Corona-Neuinfektionen sind abermals ein Rückgang im Wochenvergleich. Die Ständige Impfkommission dämpft derweil Erwartungen an eine schnelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche. Und Christian Drosten gibt neue Prognosen für den Herbst und darüber hinaus ab.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.