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Anmerkung zum Film „Goldjungs“ : Dafür sollte man den Namen nicht verwenden

  • -Aktualisiert am

Nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau: Mick Sommer (Tim Oliver Schultz, rechts) und der stellvertretende Direktor der Herstatt-Bank, Ferdinand Baron von Broustin (Ulrich Friedrich Brandhoff), beraten über die Fortführung der Devisengeschäfte. Bild: WDR

Der ARD-Film „Goldjungs“ macht aus der Herstatt-Bank-Insolvenz im Jahr 1974 eine „Filmsatire“, die den Crash großzügig mit fiktiven Elementen ergänzt. Das finden nicht alle lustig. Eine Erwiderung der Söhne des Bankiers Iwan David Herstatt.

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          Sehr geehrte Damen und Herren,

          in der gestrigen Ausgabe der F.A.Z. haben Sie einen Artikel über den Film „Goldjungs“ veröffentlicht, der schon sehr viel Wahres enthält. Sie stellen die Person Danny Dattel in den Mittelpunkt, etwas, was die Filmemacher sich nicht getraut haben.

          Es ist schon sehr bedenklich, was man alles unter dem Deckmantel Satire und „Künstlerischer Freiheit“ heute an Fake News geboten bekommt. Wenn jemand sich erhofft, durch den Film etwas über die wahren Hintergründe des Zusammenbruchs der Herstatt Bank zu erfahren, der wird sehr enttäuscht werden.

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