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FAZ Plus Artikel „Sex Education“ bei Netflix : Alles, was er nie über Sex wissen wollte

  • -Aktualisiert am

Noch Fragen? Seine Mutter Jean (Gillian Anderson) weiß alles. Das ist Otis (Asa Butterfield) allerdings eher peinlich. Bild: Netflix

Was wird aus einem Jungen, dessen Mutter daheim als Sextherapeutin wirkt? In der Serie „Sex Education“ geht es so explizit wie anrührend zu.

          Wenn Otis Thompson (Asa Butterfield) morgens sein Bett macht, achtet er auf Details. Das aufgeschlagene Pornoheft, die Kleenex-Tücher, mit Handcreme präpariert, jede Einzelheit sorgfältig auf der Decke arrangiert. Alles andere würde nur peinliche Mutter-Sohn-Gespräche nach sich ziehen. Was es zu vermeiden gilt, denn sein Heranwachsen ist auch so eine einzige Folge von Intimitätsgrenzverletzungen, findet der sechzehnjährige Otis. An den Wänden hängen Vulvabilder, Penisse ragen auf Schränken skulptural in die Höhe, selbst Kaktus und Türklopfer sind Statements unter der Gürtellinie. Jean Thompson (Gillian Anderson) ist Sexratgeberin von Beruf, hält daheim Vagina-Workshops für ältere Frauen ab und empfängt Menschen mit Problemen in der Privatabteilung. In Videos, die im Internet kursieren, gibt sie Nachhilfe in Masturbation. Als Jugendlicher, der in der Schule zu den Übersehenen in der Ecke gehört, könnte man sich eigentlich wohlfühlen, findet Otis. Wäre er nur nicht mit einer superverständnisvollen Mutter geschlagen, die als Sextherapie-Guru und als promiskuitive Sexgöttin Furore macht. Wobei ihr nicht entgeht, dass der Sohn ihr ein gefälschtes Morgen-Tableau präsentiert, um normal zu wirken.

          Schon in der ersten Folge der Serie „Sex Education“ setzen Ideengeberin Laurie Nunn und Showrunner Ben Tylor einen Ton, der den Humor der Serie von „American Pie“-Sexwitzchen unterscheidet. Dass Otis bei der Omnipräsenz von Sex im Hause Thompson der praktischen Ausübung erst mal wenig abgewinnen kann, im Gegensatz zu allen anderen Jugendlichen an der Schule, wirkt vielleicht in der Exposition wie ein gewollter Gag, erhält aber auch da schon einen besonderen Dreh. Denn was Otis in der Praxis nicht schafft, hat er theoretisch umso besser drauf. Mitschüler Adam Groff (Connor Swindells), der Freund der lockeren Party-Schönheit Aimée (Aimee-Lou Wood) hat einschlägige Probleme, wirft in der Schule mehr Viagra ein, als vom Hersteller empfohlen, und wird erst durch Otis’ zufälligen Rat von seiner schmerzhaften Dauererektion befreit. Freund Eric (Nuci Gatwa) und das „Bad Girl“ Maeve (Emma Mackey) haben eine glänzende Idee: Otis habe offenbar eine Gabe, Sexlehrstunden könnten alle gebrauchen, genau wie Geld. Also gründen sie kurzerhand eine Untergrund-Sexklinik, deren Klientenakquise bald läuft wie von selbst.

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