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Bernie Sanders und die Medien : Advokaten des Abgrunds

  • -Aktualisiert am

Bekommt den Gegenwind auch aus den eigenen Reihen zu spüren: der demokratische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders am Abend der Vorwahl in Nevada Bild: Getty

Während der Vorwahlen versetzt besonders einer die Demokraten in Angst und Schrecken – zumindest, wenn es nach den Medien geht: Bernie Sanders. Der wittert eine Verschwörung der „Großkonzern-Presse“.

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          Wer hat Angst vor Bernie Sanders?“, fragte die „Washington Post“ kürzlich – drei Tage bevor Sanders in Nevada mit beachtlichem Abstand die Vorwahlen gewann, in Umfragen bei Wählern nahezu aller demographischer Gruppen seine Konkurrenten auf die Ränge verwies und sich überraschend deutlich an die Spitze der demokratischen Präsidentschaftskandidaten setzte.

          Jetzt ringen die amerikanischen Medien nach einer Antwort. Als CNN am Abend der Vorwahlen in Nevada Sanders mit Abstand zum Sieger erklärte, sagte der CNN-Kommentator und vormalige Mitarbeiter der Obama-Regierung Van Jones: „Den Leuten im Establishment hängt die Kinnlade herunter. Wer nach einer Möglichkeit sucht, ihn auszubremsen, der findet sie besser bald. Der Mann ist längst aus den Startlöchern.“ Jones bezeichnete den Erfolg von Sanders als „Youthquake – es ist eine neue Generation, es sind Wähler, die keine Angst vor seinen Ideen haben“. Er sagte aber auch, dass dies „ein Desaster für uns in der Präsidentenwahl sein könnte“.

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