Der luxemburgische Karikaturist Carlo Schneider nimmt den Streit um das im Land geplante Bettelverbot aufs Korn. Daraufhin wird er von einem rechtspopulistischen Abgeordneten bedroht. Der sagt, er werde absichtlich missverstanden.
Der ZDF-Moderator Jan Böhmermann lässt sich in seiner Show über vermeintlich falsche Bioversprechen von Imkern aus. Ein Imker aus Sachsen schlägt mit einem Fake-Plakat zurück. Böhmermann bringt ihn vor Gericht.
Eher Happy Beginnings als Happy End: Der ARD-Film „Wenn Papa auf der Matte steht“ behauptet die Leichtigkeit des Freitagssendeplatzes nicht nur, er setzt sie unangestrengt um.
Die Teilnehmer der Moskauer Fast-Nackt-Party werden hart bestraft. Der Rapper, der nichts als eine Socke trug, muss zur Armee. Der Besitzer des Klubs, wo die Feier stattfand, schenkte, um sein Geschäft zu retten, der Kirche eine Reliquie.
Der französische Komponist Olivier Messiaen war 1940/41 als Kriegsgefangener in Görlitz inhaftiert. Jetzt muss ein Festival, das seinen Namen trägt, aufgeben, weil die Region lieber anderes fördert.
Die schwersten Vorwürfe sind gerade groß genug: Wie der Streit um den antisemitischen Charakter bestimmter Formen von Kritik an der Existenz Israels die Geister verwirrt.
Mit einem KI-Programm hat ein Internetnutzer ein Bild von Keith Haring vervollständigt und sorgt für Empörung. Die digitale Ergänzung trifft einen wunden Punkt.
„Strike Germany“ heißt ein Aufruf, der im Internet die Runde macht: Deutschland sei zu israelfreundlich und diskriminiere die Palästinenser, deshalb sollen Künstler aus aller Welt das Land boykottieren.
VW rüstet seinen Sprachassistenten mit dem Chatbot ChatGPT auf. Ist das eine gute Nachricht? Eher nicht. VW-Fahrer könnten sich auf ein gefährliches Terrain begeben.
Darf Berlins Regierender Bürgermeister ein Verhältnis mit einer Senatorin haben? Alle Compliance-Regeln sprechen dagegen. Aber was taugen diese Regeln?
Ukrainer fordern, dass ihre Hauptstadt auch auf Deutsch einen neuen Namen bekommt: Kiew, sagen sie, sei ein russisches Wort, der wahre Name sei Kyiv. Man muss aber widersprechen.
Jo Nesbøs Serie „Occupied“ spielte von 2015 an das Szenario einer russischen Besetzung Norwegens durch. Die dritte Staffel kam nie nach Deutschland. Jetzt ist sie da. Und erscheint auf beklemmende Weise aktuell.
Lars Becker beschert dem deutschen Fernsehen mit seiner „Nachtschicht“ Jahr um Jahr einzigartige Krimis. Er hat eine neue Form des Neo Noir erfunden und schildert Menschen ungeschönt. An diesem Freitag wird er siebzig.
CDU und Freie Wähler im Mainzer Landtag haben sich dagegen entschieden, zur „Briefkopfaffäre“ der Staatskanzlei einen Untersuchungsausschuss einzurichten. Es sei schon alles offensichtlich.
Vor acht Jahren ließ Gypsy Rose Blanchard ihre Mutter ermorden. Nun kam sie aus dem Gefängnis frei. In Social Media und Talkshows erscheint sie als Heldin. Warum?
Diesmal trifft die Kritik des Youtubers Rezo nicht die CDU, sondern den NDR. Rezo sagt, das Magazin „STRG_F“ verbreite Unwahrheiten. Der NDR weiß darauf noch nicht zu antworten, ein Verantwortlicher bei „funk“ schon.
Taylor Swift setzt sich für queere Menschen ein. Die „New York Times“ meint nun, sie wisse besser über Swifts sexuelle Orientierung Bescheid als diese selbst. Sie will den Star zwingen, sich zu outen. Was soll das?
Kurz vor der DLD-Konferenz setzt der Medienkonzern seinen Vorstandsvorsitzenden vor die Tür. Während seiner Zeit im Unternehmen hat er große finanzielle Fehler verantwortet.
Mit Print-Journalismus hat Bertelsmann nichts im Sinn. Der Konzern will seine letzte Zeitungsbeteiligung an Madsack abgeben. Die DDV Mediengruppe in Dresden wird verkauft.
Inmitten von Chaos auf der Livestreamingplattform um ständige Regeländerungen kündigt Twitch einen großen Stellenabbau an. Die Plattform vermag es offenbar nicht, interne Wogen zu glätten.
Mit „Echo“ taucht im Superhelden-Universum von Marvel ein Figur indianischen Ursprungs auf. Echo ist taubstumm, ihr fehlt das rechte Bein, aber sie ist nicht zu schlagen.
„Wir sind auf Sendung, damit sie wissen, dass man nicht mit der Mafia spielt“: Während einer Live-Übertragung in Ecuador werden mehrere Journalisten mit Maschinengewehren bedroht und als Geiseln genommen.
Der israelische Schauspieler und Star der Serie „Fauda“ Idan Amedi ist als Reservist im Gazastreifen schwer verletzt worden. Seinem Vater zufolge schwebt er aber nicht mehr in Lebensgefahr.
Chiara Ferragni hatte bei der Vermarktung eines Weihnachtskuchens den Eindruck erweckt, Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. Dabei flossen die Gewinne an sie und den Hersteller. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft in Mailand.
Das Fundament des Videospiels ist Text: den besten und geheimnisdurchtränktesten schreibt das britische Entwicklerstudio Failbetter Games in seinem Fallen-London-Universum. Eine Reisewarnung.
Der US-Milliardär Bill Ackman greift das Portal „Business Insider“ scharf an. Die Webseite hatte eine Recherche über Plagiate seiner Frau, Neri Oxman, veröffentlicht. Beim „Business Insider“-Eigner Springer geht es daraufhin hoch her.
VW rüstet seinen Sprachassistenten mit dem Chatbot ChatGPT auf. Ist das eine gute Nachricht? Eher nicht. VW-Fahrer könnten sich auf ein gefährliches Terrain begeben.
Die journalistischen Jahrzehnte mit ihm und die Erinnerung daran sind ein Geschenk des Himmels. Das „Sommermärchen zerstört“? Unsinn! Eine persönliche Erinnerung an Franz Beckenbauer.
Das Ansehen von Traditionsverlagen schwindet, das Publikum orientiert sich um: Selfpublishing-Agenturen gewinnen durch Verkaufserfolge immer größere Bedeutung auf dem Buchmarkt. Und was wird aus der Buchkultur?
Bei Arte läuft eine Doku, die sich in Anbetung ihres Gegenstands ergeht. „Kim Kardashian Theory“ ist das Gegenteil von Journalismus. Warum zeigt der Kulturkanal einen solchen Schmarrn?
Sie hätten Rechtsextremisten angreifen wollen, sagen die Angeklagten, die den brutalen Überfall auf ein ZDF-Team vor Gericht gestanden. Sie bekommen zwei Jahre auf Bewährung.
Moskauer Fast-Nackt-Party : Bestraft
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Kerstin Holm
Antidiskriminierungsklausel : Ein Versuch der Selbstentlastung
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Mark Siemons
Etat soll massiv steigen : ZDF pumpt ZDFneo mit Geld auf
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Michael Hanfeld
Messiaen-Tage Görlitz : Dafür gibt es kein Geld
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Michael Ernst
Kritik an Israel : Schall ist schneller als Licht
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Jürgen Kaube
KI-Bild nach Keith Haring : So wird Kunst fertiggemacht
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Ursula Scheer
Aufruf zum Boykott : Bestraft die Deutschen!
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VW baut ChatGPT ein : Fahrvergnügen
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Wegner und Günther-Wünsch : Verbotene Liebe
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Neue Namen für alte Städte : Soll Kiew künftig Kyiv heißen?
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