TV-Kritik „Maybrit Illner“ :
Das „Roma-Problem“ der EU

Von
Frank Lübberding
Lesezeit:
Rumänien-Besuch einer Delegation des Bezirksamtes Neukölln unter Leitung von Franziska Giffey

„Armut auf Wanderschaft. Wie viel Freizügigkeit können wir uns leisten?“, so lautete das Thema bei Maybrit Illner. In der Diskussion wurde deutlich: Es kommt auf die Perspektive an.

Eine Frage ist gestern Abend bei Maybrit Illner allerdings nicht gestellt worden: Wie macht das eigentlich der Libanon? Er hat seit Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen – und zwar bei 4,5 Millionen Einwohnern. Diese Dimensionen hat Deutschland in seiner Geschichte auch einmal erlebt. Nämlich nach Ende des Zweiten Weltkriegs bei der Integration der Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten und der Auslandsdeutschen wie dem Sudetenland. Im Vergleich dazu ist die aktuelle Zuwanderung in einige deutsche Kommunen wie Duisburg eine vernachlässigbare Größe. Die Duisburger Stadtverwaltung spricht in einer Großstadt mit 500.000 Einwohnern von etwa 10.000 Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien, die meisten Armutsflüchtlinge. Damit meint man die Roma.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Investmentmanager (m/w/d)
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Stellvertretung der Vorständin (m/w/d)
Salus BKK über Kienbaum Consultants International GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Personalleitung (m/w/d)
über Dr. Maier + Partner GmbH Executive Search
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Sprachkurs
Verbessern Sie Ihr Englisch
Sprachkurs
Lernen Sie Französisch
Management
Master-Studiengang: Management
Baufinanzierung
Erhalten Sie Ihren Bauzins in 3 Minuten