Debatte über ARD-Format „Klar“ : Wehe, du übst Kritik an der deutschen Asylpolitik

Die ARD-Doku „Klar“ beleuchtet die deutsche Asylpolitik. Sie begleitet Michael Kyrath, dessen Tochter von einem abgelehnten Asylbewerber ermordet wurde. Die Kritik an der Sendung ist maßlos überzogen. Jan Böhmermann disqualifiziert sich.
„Als unser Kind noch lebte“. Schrecklicher kann ein Satz nicht beginnen. Wer diesen Satz über sich sagen muss, hat den schlimmstmöglichen Schlag erlitten, der Eltern treffen kann. Michael Kyrath hat das erlebt. Seine 17 Jahre alte Tochter und deren Freund wurden 2023 von einem vorbestraften, psychisch kranken Palästinenser, dessen Asylantrag abgelehnt worden war, in einem Regionalzug in Schleswig-Holstein erstochen. Wie ergeht es Eltern, denen so grausam das eigene (im Falle Kyraths auch das einzige) Kind entrissen wurde? Was bleibt, wenn das Wichtigste nicht mehr ist?
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