„Reporterpreis“ nach Relotius : Taub für die falschen Töne

Im Schatten des Olivenbaums: Knapp ein Jahr nach dem Skandal um den preisgekrönten Fälscher Claas Relotius wird wieder der „Reporterpreis“ verliehen. Aber was ist aus den neuen Kriterien für gute Reportagen geworden?
Am Montag abend wird der „Reporterpreis“ verliehen, zum ersten Mal nach dem Skandal um den viermaligen Gewinner Claas Relotius, zum ersten Mal nachdem die Jury angekündigt hatte, Konsequenzen aus dem Fall zu ziehen. Um einen Betrug wie den von Relotius zu verhindern, wird zum Beispiel von den Autoren und Autorinnen ein „Making-of“ verlangt, „inklusive der Telefonnummern von wichtigen Protagonisten“, alle nominierten Arbeiten werden stichprobenartig überprüft.





