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Mediator : Naumann vermittelt im Suhrkamp-Konflikt

Soll bei Suhrkamp vermitteln: Michael Naumann Bild: ddp

Der ehemalige Kulturstaatsminister Michael Naumann wird als Mediator im Suhrkamp-Konflikt vermitteln. Naumann sagte der F.A.Z., es gebe „Missverständnisse auf beiden Seiten“.

          Seit dem vergangenen Samstag liegt Hans Barlach ein Gesprächsangebot der Familienstiftung und der Geschäftsführung des Suhrkamp Verlags vor. Es zielt darauf ab, wie Suhrkamp mitteilt, „die bestehenden Konflikte der Gesellschafter des Suhrkamp Verlages zu lösen“. Die Stiftung bestellte den ehemaligen Kulturstaatsminister Michael Naumann zum Mediator.

          Sandra Kegel

          Redakteurin im Feuilleton.

          Er wolle ein Gespräch zwischen der Parteien ermöglichen, erklärte Naumann im Gespräch mit der F.A.Z. Nach seiner Einschätzung bestünden „Missverständnisse auf beiden Seiten“. Er habe, so Naumann, ein Interesse daran, dass der Suhrkamp Verlag existiert: „Niemand will, dass der Verlag liquidiert wird, wie es das Gesellschaftsrecht vorsieht.“ Bislang hat Hans Barlach auf das Gesprächsangebot nicht reagiert.

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