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Lars Eidinger im Gespräch : Alles zwischen Familienvater und Psychopath

  • -Aktualisiert am

Lars Eidinger, 39, als er selbst Bild: Julia Zimmermann

Wie spielt man böse? Der Schauspieler Lars Eidinger über seine nächste große Theaterrolle als Richard III., sein Image als „netter Kerl“, und die Diskrepanz zwischen Bühnen- und Alltagsleben.

          8 Min.

          Sie haben mittlerweile einen Status erreicht, dass die Leute nicht wegen der Stücke in die Schaubühne gehen, sondern um Sie zu sehen. Oder wie eine Freundin nach einer Vorstellung neulich so schön smste: „Hamlet als Lars Eidinger war geil.“ Ist das gut?

          Klar. Es gibt bestimmt auch Schauspieler, die sagen würden, nein, ich möchte da nicht im Vordergrund stehen, ich möchte hinter der Rolle verschwinden. Aber mein Verständnis von meinem Beruf ist anders. Ich will immer als Spieler anwesend sein. Das finde ich ehrlicher. Ich finde es eine komplette Lüge zu sagen, ich verschmelze mit der Figur, ich werde zu dieser Figur . . . Für mich ist es wichtig, dass ich als Spieler erkennbar bin und meine Figur, ähnlich wie ein Puppenspieler, führe, und ich glaube, dieser spielerische Moment hat einen totalen Reiz.

          Wie gehen Sie mit diesem Ansatz dann anders an Richard III. ran als etwa an Hamlet?

          Gar nicht. Ich gehe immer mit dem gleichen Ansatz ran. Ich gehe immer mit dem Anspruch an eine Rolle, diese Figur in mir selbst zu finden, auch alles Böse und Abgründige, dem nachzuspüren in mir selbst. Ich versuche nie, mich einer Figur zu nähern, sondern ich versuche immer, die Figur aus mir selbst zu entwickeln.

          Dieser Richard ist wahrscheinlich einer der finstersten Charaktere, die es im Theaterrepertoire überhaupt gibt. Ein Mann, der ohne Skrupel alle Gegenspieler ermorden lässt. Wie spielt man böse? Ich habe nur eine Probe gesehen, aber wenn ich beschreiben soll, was ich da bei Ihnen gesehen habe: man spielt es eben nicht böse.

          Ich glaube, dass es vielleicht sogar ein Missverständnis ist, dass es sich bei Richard um einen zutiefst bösen Charakter handelt. Seine Motivlage ist ja relativ klar und nachvollziehbar. Er ist körperlich behindert, von der herrschenden Klasse um sein Recht betrogen und fühlt sich zurückgesetzt. Da muss ich nicht stanislawskimäßig arbeiten und privates Leid in mir mobilisieren, um da einen Zugang zu finden und das glaubhaft darzustellen. Das kann ich alles aus der Logik der Figur motivieren.

          Lars Eidinger bei der Probe von Thomas Ostermaiers Inszenierung von „Richard III.“ an der Schaubühne Bilderstrecke

          Berühmtermaßen denkt sich jeder Schauspieler, der Richard spielt, eine eigene Missbildung aus. Gerd Voss humpelte so spiralförmig aus der Körpermitte heraus, Kevin Spacey hatte Buckel und X-Bein, er wurde auch schon als eine Art Spinnenwesen mit Krücken gespielt, und Laurence Olivier trug immerhin eine verunstaltende Prinz-Eisenherz-Perücke . . .

          Wobei. Laurence Olivier, da hab ich mal reingekuckt in die Filmversion im Internet, und da war ich schon fasziniert davon, wie der spielt, dass er ein zu kurzes Bein hat. Weil du gar nicht checkst, wie er das macht. Du siehst, ein Bein ist zu kurz, aber du siehst nicht, wie er das herstellt, das fand ich schon ziemlich genial. Aber es bringt ja nichts, danach zu gehen, was gab’s schon, was ist jetzt mein neuer, noch nie so gesehener Ansatz. Dann wird’s so konzeptig, und wen interessiert das noch.

          Ihr Richard hat Buckel und Klumpfuß, geht x-beinig und mit dem Oberkörper nach vorne gebeugt. Ist das das Erste, was man sich als Schauspieler überlegt, wenn man den Richard spielt: Wie missgestaltet lege ich den an?

          Es war zumindest kein langer Prozess, das zu finden. Vom Bewegungsmuster her war mein Vorbild eigentlich eine Hyäne, die ja, wenn sie keine unterentwickelten Hinterläufe hätte, zumindest was die Gebiss-Stärke angeht, der rechtmäßige König der Tiere wäre. Das fand ich interessant. Irgendwann habe ich es dann mal im Hotelzimmer nackt vor dem Spiegel ausprobiert und fand es gleich überzeugend. Und wenn man drauf achtet, sieht man auf der Straße doch relativ viele Leute, die Gehbehinderungen haben. Da hab ich dann einfach ein bisschen geguckt, bin denen hinterhergelaufen, manche hab ich auch mit dem Handy gefilmt und das so ein bisschen als Vorbild genommen.

          Das hat sich also nicht bei den Proben ergeben, damit kamen Sie schon an.

          Ja, das hatte ich schon immer genau so im Kopf. Aber, und das hab ich zum ersten Mal so erlebt, ich habe mich dann extrem geniert, das vor meinen Kollegen dann auch zu machen. Ich dachte so, erste Probe, jetzt gucken die alle, genau wie Sie jetzt fragen, wie spielt denn Lars jetzt den Richard? Und da hab ich mich überhaupt nicht getraut zu hinken. Ich bin ganz normal gelaufen. Und dann hab ich nach der Probe mit Thomas (Ostermeier) geredet und ihm vorgemacht, was ich mir eigentlich ausgedacht hatte, und der meinte dann, super, mach das doch so. Am nächsten Tag hab ich mich dann mehr getraut. Und es macht natürlich auch voll Spaß, den Krüppel zu spielen. Wenn ich schon mal den Krüppel spiele, dann will ich das auch lustvoll genießen.

          Sie wirken immer so unglaublich nett. So normal. Oder geerdet. Im Sinne von: um den muss man sich keine Sorgen machen. So unzerrissen - wissen Sie, was ich meine? Ist es totaler, romantisierender, historischer Quatsch zu glauben, dass große Schauspieler immer auch irgendwie abgründig sein müssen?

          Ich weiß nicht, ich nehm das jetzt gar nicht so als Kompliment, weil ich natürlich abgründig und zerrissen zu sein erst mal attraktiver finde, als zu sagen, der wirkt so ausgeglichen und nett.

          Likeable, meine ich. Man mag Sie einfach so gerne, in jeder Rolle, ob Sie nun im „Polizeiruf“ eine Transsexuelle spielen oder auf der Bühne einen Wahnsinnigen.

          Ja ja, ich versteh schon. Und ich kann ja total froh sein, dass ich als Schauspieler dieses Spektrum an Rollen angeboten bekomme. Andere sind ja da viel limitierter, müssen immer den love interest spielen oder so . . .

          . . . oder sind Frauen und haben nicht so viele tolle Shakespeare-Hauptrollen zur Auswahl . . .

          Ja, klar. Und ich darf ja vom Familienvater bis zum Psychopathen, ich darf Richard, Hamlet, alles spielen. Oder Chris in „Alle Anderen“. Und dann heißt es, der Prototyp einer Generation, trotzdem spiele ich ja jetzt was ganz anderes, da bin ich sehr privilegiert. Aber es war tatsächlich schon auf der Schauspielschule so, dass alle immer gesagt haben, der Lars, der wirkt immer so nett, der kann gar nicht böse sein auf der Bühne. Das hat mich wahnsinnig geärgert, weil natürlich die bösen Figuren immer die spannenderen sind. Ich bin mir sicher, wenn man einen Schauspieler fragt, willst du lieber Karl oder Franz Moor spielen, sagen alle Franz. Das ist natürlich die deutlich attraktivere Rolle - interessanterweise von Schiller zum Teil eins zu eins abgeschrieben von Richard III., ganze Textpassagen hat er geklaut. Aus dem Ärger darüber hab ich an der Schauspielschule dann Franz Moor gespielt. Als Wahlrolle. Und damit habe ich dann alle überzeugt, dass ich doch böse sein kann. Was ich da beweisen wollte, war, dass böse nicht heißt: Hände reiben und grimmig gucken. Böse heißt, sich über gewisse Grenzen und Vereinbarungen zwischen Menschen hinwegzusetzen, wie Skrupel und Gewissen. Und eine gewisse Willkür. Das ist das Böseste, was es gibt. Und dazu muss man gar nicht grimmig gucken.

          In „Richard III.“ gibt es sehr viele Monologe. Sind Monologe schwerer oder leichter, als wenn man mit jemandem spielt?

          Schwerer.

          Mir hat mal ein Schauspieler gesagt, wenn er nicht wisse, wie er einen Text interessant machen soll, spreche er ihn immer so, als lese er ihn gerade leicht stockend zum ersten Mal hinten von der Wand ab. Dann klinge das irgendwie rätselhaft und zugleich zeitgemäß. Haben Sie auch solche Tricks?

          Bei mir ist es so, dass ich zu hundert Prozent vom Publikum abhänge. Das führt bei mir dazu, dass ich mich auf ein Casting nicht vorbereiten kann, nicht so richtig jedenfalls, weil ich zu Hause den Text nicht laut aufsagen kann. Ich kann nicht ohne Gegenüber den Text sprechen. Dann schäme ich mich zu doll. Ich kann es erst in der konkreten Situation. Ich hab noch nie zu Hause vor einer Probe eine Stelle geprobt, ich kann’s mir nur überlegen. Und das ist die Schwierigkeit beim Monolog. Weil ein Monolog ja im besten Fall ein Dialog mit dem Publikum ist.

          Sie erzählen es also einer Person im Publikum?

          Ja, genau. Ich versuche immer ganz konkret jemanden anzusprechen. Und dadurch, dass bei Proben keine Zuschauer da sind, habe ich ein Problem. Ich vermeide es, den Regisseur anzugucken, weil ich da zu genau ablesen kann, was der gerade denkt. Bei einer Vorstellung suche ich mir immer welche aus, denen ich das dann erzähle. Es gibt Schauspieler, die nur abstrakt in Richtung Publikum gucken - ich muss immer konkret jemanden angucken. Das macht mich beim Spielen total an, wenn ich das Gefühl habe, da entsteht eine Verbindung. Und wenn ich diese Verbindung nicht herstellen kann, wenn ich das Gefühl habe, da sitzt jemand und guckt durch mich durch, dann irritiert mich das. Es gibt natürlich Zuschauer, die umgekehrt genant sind und den Schauspieler nicht angucken können, was ich auch verstehen kann, aber es ist natürlich fatal, wenn man jemandem eine Geschichte erzählt und der guckt so diffus an einem vorbei.

          Ich hab mal ein Interview mit Joaquin Phoenix gemacht, und er hat erzählt, dass er die Rolle, die er damals spielte, erst gefunden hat, als ihm einfiel, diese Figur sei jemand, der sich beim Duschen die Zähne putzt. Können Sie das nachvollziehen? Dass man eine Rolle über ein äußeres Detail zu fassen kriegt?

          Bei mir sind’s die Kostüme. Deswegen bin ich auch immer am Verzweifeln, wenn da irgendwelche Schuhe stehen. Am schlimmsten noch, wenn es heißt, kannst du nicht deine privaten Schuhe anziehen? Ich empfinde Schauspielerei als etwas sehr Körperliches, fast Tänzerisches. Hamlet ist für mich wie eine durchgehende Bewegung, die halt zweieinhalb Stunden dauert, aber es ist ein einziger Fluss. Da bin ich wahnsinnig abhängig von so was wie Schuhen. Oder „Dämonen“. Die Rolle habe ich auf den Proben in einem dunkelblauen Pullover gefunden, und ohne den kann ich die auch nicht mehr spielen. Das geht nur in diesem einen Pullover. Die Erfahrung macht jeder, der sich mal einen Smoking anzieht - das führt zu einem ganz anderen Körpergefühl.

          Tilda Swinton fragt sich als Erstes, wenn sie eine neue Rolle angeht, wie muss der Körper aussehen? Und dann gestaltet sie ihren um.

          Ich überlege mir, wo im Körper das Zentrum der Figur sitzt, in der Brust oder in der Hüfte, darüber verändert sich dann sehr viel. Worüber ich mir sehr viel Gedanken mache, ist, wie eine Figur spricht. Wenn man meine Stimme aufnehmen würde bei den unterschiedlichen Figuren, die ich spiele, wäre man, glaube ich, verblüfft, wie anders die Stimme klingt. Ohne dass ich die vordergründig verstelle, sondern indem ich den Stimmsitz reguliere. Bei Hamlet ist sie auf jeden Fall deutlich höher als bei Richard.

          „Hamlet“ ist das absolute Erfolgsstück der Schaubühne. Sie haben gerade die 233. Vorstellung gespielt, immer ausverkauft. In was für einer Verfassung kommen Sie danach von der Bühne?

          Ja, die Leute fragen immer, wie kriegst du das hin, dass du da immer wieder so viel Energie mobilisieren kannst? Aber das ist reiner Selbstzweck. Das mach ich ja nicht, damit die Leute einen guten Abend haben. Das ist eher ein Nebeneffekt. Sondern ich mache das, weil ich merke, dadurch schaffe ich es, alles aufzumachen und, klingt jetzt ganz doof, ich spür mich dann einfach mehr. Durch dieses Expressive und Aus-sich-Herausgehen komme ich viel mehr bei mir an. Ich empfinde mich im Alltag als viel beschränkter, bin viel mehr Komplexen oder Ängsten unterworfen und mach viel mehr zu, und dadurch werde ich mir aber so komisch fremd. Ich glaube, das kennt jeder. Und weil ich auf der Bühne aber so aufmachen muss, spüre ich so, ah, das bin ich. Ich habe danach immer das Gefühl, ich strahle und leuchte, und vorher nicht. Natürlich hält das dann nicht so lange an.

          Weil Sie halt in Wahrheit doch nur Lars Eidinger sind?

          Die Diskrepanz ist schon groß. Auf der Bühne fühlt man sich so mächtig, so viele Leute, und die gucken einen alle an, und man ist virtuos und hat das Gefühl, die liegen einem zu Füßen, und dann geht man danach hier runter, und schon im Café hab ich das Gefühl, die Leute meiden meinen Blick eher, weil sie denken, was weiß ich, wir lassen ihn mal lieber in Ruhe, oder, ach, guck mal, jetzt kommt er hier ins Café und denkt, wir müssten ihm Komplimente machen. Und dann merk ich schon, das, was da plötzlich so greifbar war, die Liebe der Menschen, die man da so reinprojiziert, die ist dann weg. Und dann geht man nach Hause und ist doch der traurige Clown. Finde ich schon nicht so einfach, damit klarzukommen.

          Normalerweise ist doch immer die Frage bei klassischen Stücken: Was kann uns „Richard III.“ heute noch erzählen? Also warum sollte man sich „Richard III.“ an der Schaubühne anschauen? Um Richard III. als Lars Eidinger zu sehen?

          Also, erst mal ist man mit Shakespeare-Stücken ja sowieso immer relativ safe, weil die ja alle was unheimlich Universelles haben. Da geht’s immer um was, was die Menschen, so lange es sie gibt, beschäftigen wird. Ich denke manchmal, wenn man irgendwann mal den Moment erlebt, wo man sagen wird, diese Stücke sind nicht mehr aktuell, dann hat die Menschheit eigentlich etwas gewonnen. Wenn man sagt, über diese Probleme sind wir hinweg, die kennen wir gar nicht mehr, das wäre eigentlich schön. Weil es natürlich auch eine gewisse Tragik hat, dass diese Sachen jetzt schon über Jahrhunderte unser Thema sind. Und in diesem konkreten Fall finde ich es interessant, sich jemanden anzugucken, der gegen das Ungerechte in der Gesellschaft aufbegehrt. Wobei ich nicht sagen will, dass Richard ein guter Charakter ist, aber wir haben doch alle eine Sehnsucht danach, aufzubegehren. Und wir fügen uns aber immer so. Weil wir denken, es ist alles so kompliziert, man kann gar nicht mehr klar unterscheiden in Gut und Böse, Richtig und Falsch. Und dann hat man plötzlich diese Figur, die das Potential hat, etwas zu ändern. Und der kann man dabei zugucken, wie sie es durch Intelligenz schafft, die Welt umzustürzen. Und zwar als jemand, der verkrüppelt ist, den man anguckt und sagt, also wenn einer nicht, dann der. Und der schafft das dann aber. Das find ich irre.

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