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Zeichen der Hoffnung : Hirsts bunter Tribut

Damien Hirst will mit seiner Kunst zur Unterstützung während der Pandemie beitragen.

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          Auch der Brite Damien Hirst will zur Unterstützung beitragen während der Pandemie, die England besonders hart trifft. In seinen „Butterfly Rainbow“ hat er gefärbte Schmetterlingsflügel eingefügt. Sie sind eines der bekanntesten Motive des Künstlers, dessen Karriere Ende der Achtziger als führendes Mitglied der losen Gruppe der „Young British Artists“ begonnen hat. Von dem aktuellen Werk ist eine limitierte Edition angekündigt, deren sämtliche Einkünfte dem britischen „National Health Service“ (NHS) zugutekommen sollen; die Auflage und der Preis sind bisher noch nicht genannt.

          Er wolle damit, sagt Hirst, der wundervollen Arbeit Tribut zollen, die vom Personal der Krankenhäuser im ganzen Land geleistet wird. Mit seinem „Schmetterlings-Regenbogen“ nimmt er das Symbol auf, das Eltern und Kinder in Großbritannien auf ihren selbstgemalten Bildern zum Zeichen der Hoffnung gemacht und in ihre Fenster gehängt haben.

          Tatsächlich hat sich, weit über England hinaus, dieses Regenbogensymbol längst ausgebreitet und etabliert, um die Solidarität mit den Menschen zu bezeugen, die im Kampf gegen Covid-19 in ihren Berufen im Einsatz sind. Auch hierzulande, in den deutschen Städten, kann man es allenthalben sehen. Bleibt zu wünschen, dass Hirsts Initiative – zumal in ihrer karitativ-kommerziellen Variante – großen Anklang findet; denn noch immer ist er einer der im Kunstmarkt höchstbezahlten Künstler. Eine schöne Geste derweil ist jedenfalls dies: Wer es möchte, kann sich den „Butterfly Rainbow“ von Damien Hirsts Website jetzt kostenlos herunterladen.

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