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Paul Klee, „Haelften, der Clown“, Schwarze Kleisterfarbe auf feinem Japanpapier, bei Karl & Faber auf 160.000 bis 200.000 Euro taxiert

Münchner Auktionen : Goldene und andere Hasen

Karl & Faber glänzt bei seinen Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst wieder besonders mit Zeichnungen und Grafiken. Ein Gemälde Renoirs und ein Werk von Dieter Roth aus einem besonderen Werkstoff sind auch dabei.
Taxe 250.000 bis 500.000 Euro im Kinsky: Der mehr als vier Meter breite Altar des „Schwarzaer Meisters“ von 1479 mit der Muttergottes im Zentrum

Weihnachtsauktion in Wien : Ein Altar zum Fest

Ein eindrucksvoller Schnitzaltar aus Thüringen ist das Spitzenlos der Weihnachtsauktion im Wiener Kinsky. Die Bandbreite der Offerte in sechs Sparten ist groß.
Leuchtreklame mit Botschaft: Ja’Tovia Garys „Cituational Ethics“ bei Paula Cooper für 150.000 Dollar

Art Basel Miami Beach : Kunst, die jetzt gefragt ist

Zurück aus der Pause zeigt sich die Art Basel in Miami bunt, engagiert und handelsfreudig. Mit politischer und digitaler Kunst trotzt die Kunstmesse der anhaltenden Pandemie.

Spanische Frömmigkeit : Die Bitte

Zahllose Menschen in Madrid erbitten Beistand vor der Skulptur des Christus von Medinaceli. Aber was, wenn man nicht weiß, was man sich wünschen soll?

Lage beim Hessischen Rundfunk : Pleite, aber sexy?

Der Hessische Rundfunk hat einen neuen Intendanten. Und der Sender ist eigentlich pleite. Das macht aber nichts. Der Rundfunkrat hat keine Einwände.

Bundesminister Lauterbach : Karl, allein zu Haus

Der Gesundheitspurist Karl Lauterbach bringt viel mit, was anderen in dem Ressort bisher abging. Für Partei und System macht ihn das noch lange nicht zum Heilsbringer.

Corona-Impfung : Was sich Impfbetrüger so denken

Impfgegner scheuen weder Kosten noch Mühen, um an einen Impfnachweis zu kommen. Da gibt es die skurrilsten Fälle. In Griechenland scheinen Betrüger selbst hinters Licht geführt worden zu sein.

Italien und Merkel : Frauenhaus

Ein italienisches Schmuckhaus lädt zur Präsentation einer neuen Merkel-Biographie. Schicke Mailänderinnen erscheinen in Scharen, aber nicht des Buches wegen.

Wort des Jahres : Staatliches Versagen beschwichtigen

Die Kür zum „Wort des Jahres“ ist diesmal besonders ärgerlich: „Wellenbrecher“ zeugt wie das zweitplazierte „SolidAHRität“ vom Geist der Beschwichtigung angesichts staatlichen Versagens.

Intendantenwahl beim HR : Wählt Krupp!

Die Rundfunkräte des Hessischen Rundfunks tun sich schwer, den Nachfolger des Intendanten Manfred Krupp zu bestimmen. Vielleicht macht der einfach weiter?

Folgen neuer Corona-Regelungen : Bühnen in Not

Hilferufe aus der Kultur: Der Frankfurter Opernintendant sieht sein Haus in Gefahr und schreibt einen Brandbrief an den hessischen Ministerpräsidenten, sein Schauspiel-Kollege schließt für fünf Tage.

Krypto-Kunst : Influencer aus der Blockchain

NFT sind die neuen Celebrities im Kulturbetrieb. Kein Wunder, dass Art Review ein Blockchain-Protokoll, das dem boomenden Handel mit den digitalen Token zugrunde liegt, zum einflussreichsten Player in der Szene kürt.

Innovation in Italien : Lernen von Leonardo

Ein italienischer Minister sorgt sich um die Innovationskraft seines Landes, er will mehr technische Kultur und weniger Antike an den Schulen. Er könnte es besser wissen.
Wieder aufgetauchte Skizze: John Constable, „The Glebe Farm“, Öl auf Leinwand, 61 mal 78,5 Zentimeter, bei Sotheby’s auf 3 bis 5 Millionen Pfund geschätzt.

„Old Masters“-Auktionen : Duell mit Constable

Die Auktionshäuser Christie's und Sotheby's liefern sich mit Werken von John Constable ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Versteigerungen Alter Meister während der London Art Week.
Wurde auf der Weltausstellung 1900 präsentiert und ist nun wieder zu haben: Gustave Max Stevens, „Les douze princesses“, 1899, Öl auf Leinwand, 197 mal 291 Zentimeter, 1,4 Millionen Euro bei der Galerie Ary Jan.

„Biennale des Antiquaires“ : Neustart in Paris

Sind zwei Antiquitätenmesse besser als eine? In Paris hat man die Qual der Wahl. Die „Biennale des Antiquaires“ präsentiert jedenfalls wieder exquisite Objekte in großer Bandbreite und bietet ihrer jungen Konkurrentin „Fine Arts Paris“ die Stirn.
Geschichte einer Patrizierfamilie: Sebald Schürstab,  Salbüchlein u. Familienchronik, um 1484, Deutsche Handschrift auf Pergament, für 42.000 Euro verkauft

Alte Handschriften und Drucke : Europa kommt

Mittelalterliche und frühneuzeitliche Drucke waren wieder der Renner. Die Ergebnisse der jüngsten Auktion bei Hartung & Hartung übertreffen Erwartungen, auch dank einem ungebrochenen europäischen Interesse.

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  • Sommerauktion bei Grisebach : Begehrte Blüte

    Die Sommerauktionen bei Grisebach in Berlin verzeichnen 783 Lose in sechs Katalogen. Eine „Sonnenblume“ von Emil Nolde könnte eine Million Euro bringen.
  • Alte Kunst bei Lempertz : Das Ende der Pest in Venedig

    Die liegende Venus von Palma Veccio hing einst in der Villa Getty bei Malibu. Jetzt steht sie an der Spitze des Angebots mit Alter Kunst, das von Lempertz in Köln versteigert wird.
  • „Fine Art“ bei Van Ham : Frauen am Rhein

    Große Kunst aus dem Barock kommt von Artemisia Gentileschi und Sofonisba Anguissola: Auktionen mit alter Kunst bei Van Ham in Köln.
  • Von Seoul aus will Ropac die Kontakte zum starken koreanischen und asiatischen Markt vertiefen.

    Posten im Osten : Ropac in Seoul

    Als Standortalternative für Hongkong? Die Galerie Thaddaeus Ropac eröffnet eine Niederlassung in Seoul.
  • Die Sammlung Marion Lambert : Nicht küssen beim Training!

    Kunst war ihre Leidenschaft und für junge Talente hatte sie ein besonders scharfes Auge: Die Sammlung von Marion Lambert wird nun bei Christie’s in Paris versteigert.
  • Der Hammer fiel bei 81 Millionen Dollar: „In this Case“ von Jean Michel Basquiat, 1983, Acryl und Ölkreide auf Leinwand bei Christie’s.

    New Yorker Abendauktionen : Fast wie in alten Zeiten

    Bei den New Yorker Abendauktionen mit Moderne und Zeitgenossen sind Picasso, Basquiat und Monet heiß begehrt – und neun „CryptoPunks“ aus der Blockchain.
  • Der ehemalige Investment Banker Charles Stewart wurde im Oktober 2019 zum CEO von Sotheby’s ernannt. Er setzt auf die Anziehungskraft zeitgenössischer, deutscher Künstler.

    F.A.Z. Exklusiv : Sotheby’s geht nach Köln

    Eine Art von Rückkehr: Sotheby’s wird von Deutschland aus Auktionen abhalten. Warum? Und warum in Köln? Fragen an Charles Stewart, den CEO des Unternehmens.
  • Marwan Rechmaoui in Beirut : Aber die Bäume riefen nach der Axt

    Die Werke von Marwan Rechmaoui bergen die Bruchlinien seiner Heimatstadt in sich – so minimalistisch wie vielschichtig. Sie sind in der ersten Schau der Galerie Sfeier-Semler nach der Explosion in Beirut zu sehen.
  • „CryptoPunks“ von Larva Labs, algorithmisch erzeugte digitale Charakterköpfe, kosteten nichts, als sie 2017 in großer Zahl auf der Ethereum-Blockchain emittiert wurden. Seitdem ist eine Sammlerszene entstanden, die die Preise treibt. Bei Christie’s wurden jüngst neun „CryptoPunks“ als NFT für 14,5 Millionen Dollar zugeschlagen.

    Hype um Kryptokunst : Wer cool ist, braucht NFTs – oder?

    Edward Snowden, Grimes, die „CryptoPunks“: Am Markt für Blockchain-Kunst geht es um Sehen und Gesehenwerden – und sehr viel Geld. Sotheby’s startet mit „kuratierten“ NFTs eine Qualitätsoffensive.