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Wendezeitgenossen: Werner Tübke, „Letzte Wahrnehmung I“, 1990, Öl auf Leinwand, 55 mal 75 Zentimeter, Startpreis 35.000 Euro

Leipziger Kunstauktionshaus : Deutsch-deutsche Bildergeschichte

Schon vor Jahrzehnten baute der Galerist Carlo Schwind von Frankfurt am Main aus Brücken zwischen Ost und West. Nun stellt er das Kunstauktionshaus Leipzig neu auf - und widmet seine erste Versteigerung der Leipziger Schule.
Aus der Sammlung Gerlinger: Emil Nolde, „Philister“,1915, Öl auf Leinwand, 85,5 mal 116 Zentimeter

Sammlung Gerlinger : Schenkung für das Nolde Museum

Hermann Gerlinger übergibt 36 Werke seiner bedeutenden Expressionismus-Sammlung dem Nolde Museum. Damit findet wenigstens ein kleiner Teil der großen Kollektion eine museale Bleibe. Der Rest wird versteigert.
Bei Koller: Dirck van Baburen, „Opfergabe an Ceres“, um 1621, Öl auf Leinwand, 137 mal 186,7 Zentimeter, Taxe 500.000 bis 800.000 Franken

Auktion in Zürich : An Selbstbewusstsein fehlt es nicht

Ein Caravaggio-Nachfolger aus den Niederländerin und Angelika Kauffmann setzen Glanzlichter bei Kollers kommenden Auktionen mit Alter Kunst und Werken des 19. Jahrhunderts.

Precht und Welzer : Die totgeschwiegenen Promis

Der Auftritt von Richard David Precht und Harald Welzer wirkt wie ein Experiment, das testen soll, wie empfänglich die von ihnen so genannten Qualitätsmedien für Empörung sind.

Französische Straßennamen : Rue du cliché

Da kräht der gallische Hahn: Wenn es um die Benennung von Straßen geht, gedenkt die Grande Nation zwar gerne ihrer Nationalhelden, zeigt aber auch eine überraschende Liebe zu Federvieh.

Ende der Documenta : Hundert Tage, vorbei

Noch nie haben so viele Beteiligte einer Documenta die Ausstellung mit dem Gefühl verlassen, hintergangen, missverstanden und beschädigt worden zu sein. Was bleibt?

QAnon und die „Simpsons“ : Das Ende naht – heute

Friedrich Merz verspricht sich, und schon steht der Weltuntergang vor der Tür. Das zumindest glaubt man in der QAnon-Szene und beruft sich dabei unter anderem auf „Die Simpsons“.

Der Weg in den Faschismus : Origineller Gefechtsstand

Emilio Lussu war Staatsfeind unter Mussolini. Er hat aufgeschrieben, wie sich der Marsch auf Rom zutrug. Zur Wahl in Italien am Sonntag wäre eine Relektüre von Lussu dringend zu empfehlen.

Generation Z : Hey, cool! Hey, blöd!

Sind die Jüngeren gleichsam von einem anderen Stern, den Älteren wesensfremd? So wollen es ein paar pfiffige Geschäftsleute, die ihre Generation verkaufen.

KI mit Humor : Erica weiß, wann sie lachen muss

Humor ist eine wichtige menschliche Eigenschaft – macht sie den Menschen auch einzigartig? Eine japanische künstliche Intelligenz hat jetzt zumindest gelernt, an den richtigen Stellen mitzulachen.

Lindner zum Rundfunkbeitrag : Deckel drauf

Christian Lindner meint, der Rundfunkbeitrag dürfe nicht steigen, die Gehälter der Öffentlich-Rechtlichen müssten gedeckelt werden. Da hat der Finanzminister Recht. Die Sender sehen das selbstverständlich anders.

Werbung in Alexas Antworten : Guter Tipp, schlechter Tipp

Eine neue Funktion soll Alexa-Nutzern auf allgemeine Fragen mit Produktempfehlungen antworten, die direkt vom Produzenten kommen. Die Vorstellung Amazons hat mehr als eine Schwachstelle.
Bei Mariane Ibrahim: Jerrell Gibbs Nous, „Picnicked At The Square du Temple-Elie-Weisel“, 2022, Öl und Pastell auf Leinwand

Pariser Galerien-Boom : In dieses Viertel zieht die Kunst

Das Pariser Quartier Matignon entwickelt sich zum Hotspot internationaler Galerien. Immer mehr Häuser öffnen hier Dependancen und wetteifern mit ihrem Angebot. Ein Rundgang durch aktuelle Ausstellungen.

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  • Auktionshaus Van Ham in Köln

    Russische Kunst : Fälschungen bei Van Ham?

    Das Auktionshaus Van Ham zieht kurz vor einer Auktion moderner Kunst neun Lose zurück. Es könnte sich um Fälschungen von Werken handeln, die russischen Künstlern zugeschrieben werden.
  • Mit der Tuschefeder wie gemeißelt: Michelangelo Buonarroti,  „Akt eines jungen Mannes (nach Masaccio) umgeben von zwei Figuren“, 33 mal 20 Zentimeter,Taxe 30 Millionen Euro

    Versteigerung in Paris : Michelangelos Täufling enttäuscht

    Die Michelangelo zugeschriebene Zeichnung eines Täuflings sollte bei ihrer Auktion für eine Sensation sorgen. Das gelang nicht ganz. Einen Rekord stellte das wiederentdeckte Blatt trotzdem auf.
  • Ging für 18,7 Millionen Dollar mit Aufgeld an einen japanischen Sammler: Andy Warhols spätes „Selbstporträt“ im Camouflage-Look von 1986, Taxe 15 bis 20 Millionen Dollar.

    Fast eine Milliarde Dollar : Die teuerste Kunstsammlung der Welt

    Die Zwangsversteigerung der vom Ehepaar Macklowe zusammengetragenen Sammlung krönt sie zur teuersten je versteigerten Kunstkollektion: Sagenhafte 922,2 Millionen Dollar kommen in New York zusammen.
  • Dieser bepackte Maulesel mit Festschmuck von Jacob Philipp Hackert, 1804, Öl auf Holz, 35,7 mal 27,4 Zentimeter, wird bei Karl & Faber auf 12.000 bis 15.000 Euro geschätzt.

    Auktion in München : Wo Esel bella figura machen

    Flora und Fauna, innig betrachtet: Bei Karl & Faber in München kommen Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts zum Aufruf.
  • NFT von Madonna und Beeple : Schwere Geburt

    Die Queen of Pop und das neue Enfant terrible des Kunstbetriebs haben ein gemeinsames Baby: NFT für wohltätige Zwecke in Porno-Ästhetik. Das ist zum Schreien.
  • Bei Lempertz: Bartolomé Esteban Murillos „Rosenkranzmadonna“, Öl auf Leinwand, 167,2 mal 112 Zentimeter, Taxe 1 bis 1,5 Millionen Euro, galt vor nicht allzu langer Zeit noch als Werkstattkopie.

    Kölner Auktionen : Von Düsseldorf nach Sevilla

    Eine Madonna von Murillo strahlt bei Lempertz, Werke der Düsseldorfer Malerschule bestechen bei Van Ham: Vorschau auf die Kölner Auktionen mit Alten Meistern und Kunst des 19. Jahrhunderts.
  • Taxe 70 Millionen Dollar bei Phillips, die zweithöchste der Saison: Jean-Michel Basquiat,„Untitled“, 1982, Acryl und Sprühfarbe auf Leinwand, 239,4 mal 501 Zentimeter

    Blockbuster-Auktionen : Darf’s noch etwas mehr sein?

    In New York wollen Sotheby’s und Phillips die Auktionsumsätze mit Zeitgenossen und Moderne aus dem Vorjahr übertreffen. Das könnte klappen.
  • Pablo Picasso, „Femme nue couchée“, 1932, Öl und Emaillefarbe auf Leinwand, 129,9 mal 161,7 Zentimeter

    Versteigerung in New York : Picassos im Schlaf gebannte Venus

    Eine ungewöhnliches Aktbild von Marie-Thérèse Walter weckt hohe Erwartungen: Bei seiner Auktion in New York könnte „Femme nue couchée“ 60 Millionen Dollar teuer werden.
  • Der Hammer fiel bei 170 Millionen Dollar, dazu kam das übliche Aufgeld: Auktion von Warhols Rekordwerk bei Christie’s in New York.

    Auktionsrekord für Warhol : Begehrt wie Marilyn

    195 Millionen Dollar für einen Siebdruck von Andy Warhol – ist der Kunstmarkt verrückt geworden? Was der Preis das teuersten Kunstwerk des 20. Jahrhunderts bedeutet.
  • Bestechend noble Provenienz: Tizians Ölbild „Die büßende Magdalena“ verdreifachte seinen Schätzwert.

    Altmeisterauktionen in Wien : Mit Tizians schöner Büßerin

    Eine wiederentdeckte Maria Magdalena von der Hand Tizians führt die Auktionen Alter Meister im Dorotheum an. Doch auch weitere herausragende Werke des Barock kommen zum Aufruf.
  • Schätzwert „um 200 Millionen Dollar“: Andy Warhols „Shot Sage Blue Marilyn“, 1964, Siebdruck, 101,6 mal 101,6 Zentimeter.

    Auktionen in New York : New York im Rekordfieber

    Wird eine Marilyn von Andy Warhol das teuerste Kunstwerk des 20. Jahrhunderts? Mit Spitzenwerken aus Spitzensammlungen sorgt das Angebot der Abendauktionen mit Moderne und Zeitgenossen bei Christie’s für Höchstspannung.