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Im Auktionssaal: Pablo Picasso, „Femme au béret rouge-orange“, 1938, Öl auf Leinwand, 46 mal 38 Zentimeter, verkauft für 40,47 Millionen Dollar brutto (Taxe 20/30 Millionen).

Picasso-Versteigerung : Begehrter „alter weißer Mann“

Die Sammlung des Bellagio in Las Vegas soll diverser werden. Deshalb trennte sich der Betreiber des Luxushotels von elf Werken Picassos. Bei der glamourösen Auktion wechselten sie für mehr als 100 Millionen Dollar die Besitzer.

Halloween auf Instagram : Geisterstunde

Die Netzwelt liebt Rankinglisten, und sie liebt ausgefallene Motive. Kein Wunder also, dass es jetzt rechtzeitig zu Halloween eine Liste der instatauglichsten Geisterorte gibt.

Kohleausstieg und Pandemie : Verräterischer Vorwurf des Verrats

Der Kohlekompromiss ist wieder auf dem Tisch und Sachsens Landeschef reagiert ungehalten: schlechter politischer Stil. Zwei Lehrstücke über Stilfragen beim Klimaschutz und in der Pandemie.

Osterinsel im Pazifik : Bleibt fort

Um Corona-Ansteckungen zu vermeiden, sind Fremde auf der Insel im Pazifik unerwünscht. Dabei ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle. Was nun?

Nemi El-Hassan und der WDR : Pausenfüller

Die Programmdirektorin des WDR will die Debatte um die Moderatorin Nemi El-Hassan offenbar aussitzen. Doch so einfach ist das nicht.

Künstliche Intelligenz : Roboter hinter Gittern

In Ägypten wurde die malende Androidin Ai-Da von den Sicherheitsbehörden tagelang „festgenommen“. Das Engagement der britischen Botschaft für ihre Freilassung sollte beispielhaft sein.

Frankfurter Buchmesse : Auch symbolisches Kapital zählt

Wie kann sich die Buchmesse rechnen, wenn nur eine großzügige Zählweise eine niederschmetternde Bilanz verhindert? Was bleiben wird, ist die ersichtliche Freude der Leser und Autoren.

„Rechte“ Verlage : In der Verdachtsfalle

Jahr um Jahr wird von der Frankfurter Buchmessse gefordert, sogenannte rechte Verlage auszuschließen. Können Erkenntnisse des Verfassungsschutzes die Auseinandersetzung mit unliebsamen politischen Ideen ersetzen?
Vorreiter: Cro veranstaltete bereits Mitte des Jahres die erste deutsche NFT-Auktion überhaupt.

Cro und Kool Savas : Wie deutsche Rapper NFTs für sich entdecken

Eistee, Pizza, Wein: Deutsche Rapper haben zuletzt viele neue Märkte erschlossen. Jetzt ist ein Textblatt von Kool Savas versteigert worden – als Non-Fungible Token. Vor ihm hatte Cro die erste deutsche NFT-Auktion überhaupt initiiert.
Wie ein Hybrid zwischen Libelle und Drohne:  Alexander Calders 17 Meter lange und 9 Meter hohe Skulptur „Flying Dragon“ aus dem Jahr 1975 wurde von der Galerie Gagosian auf der Place Vendôme plaziert.

Kunstmesse FIAC : Pariser Improvisationskunst

Aufwind in der Pariser Kunstszene: Die 47. Ausgabe der FIAC, ausgewichen ins „Grand Palais Éphémère“, punktet mit europäischer Prägung und hoher, unaufgeregter Qualität.

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  • Auktion bei Karl & Faber : Andromeda am Pfahl

    Barocke Porträts, romantische Landschaften und Drucke von Dürer bis Toulouse-Lautrec: Die Auktion mit Kunst alter Meister und des 19. Jahrhunderts bei Karl & Faber in München.
  • Auktion bei Van Ham : Sweet Dreams, Baby!

    Van Hams „Modern Week“ in Köln glänzt mit einer bedeutenden Privatsammlung. Darunter ist ein kompletter, zehnteiliger Satz Blumen aus Andy Warhols „Flowers“-Serie.
  • Die „Hekking Mona Lisa“, Öl auf Leinwand, 75,9 mal 47 Zentimeter, Taxe 200.000/300.000 Euro.

    „Hekking-Mona Lisa“ : Immer nur lächeln

    Leonardo da Vincis Meisterwerk wurde etliche Male nachgemalt. Christie’s versteigert nun die wohl berühmteste dieser Kopien in einer Onlineauktion.
  • Sommerauktion bei Ketterer : Nolde, Richter, Beuys

    Drei Kunstmarktstars stehen an der Spitze der Sommerauktion bei Ketterer in München: Vorschau auf 581 Lose mit Moderne, Zeitgenossen und Kunst des 19. Jahrhunderts.
  • Kevin McCoys Animation „Quantum“ gilt als erstes je geschaffenes NFT, bei Sotheby’s erzielte es knapp 1,5 Millionen Dollar.

    Auktion bei Sotheby’s : NFTs zum Schnäppchenpreis

    Sotheby’s versteigert das erste je geschaffene NFT-Kunstwerk für vergleichsweise kleines Geld. Ein CryptoPunk weckt größere Begehrlichkeiten. Kühlt sich der Hype um die Kryptokunst schon ab?
  • Sommerauktion bei Grisebach : Begehrte Blüte

    Die Sommerauktionen bei Grisebach in Berlin verzeichnen 783 Lose in sechs Katalogen. Eine „Sonnenblume“ von Emil Nolde könnte eine Million Euro bringen.
  • Alte Kunst bei Lempertz : Das Ende der Pest in Venedig

    Die liegende Venus von Palma Veccio hing einst in der Villa Getty bei Malibu. Jetzt steht sie an der Spitze des Angebots mit Alter Kunst, das von Lempertz in Köln versteigert wird.
  • „Fine Art“ bei Van Ham : Frauen am Rhein

    Große Kunst aus dem Barock kommt von Artemisia Gentileschi und Sofonisba Anguissola: Auktionen mit alter Kunst bei Van Ham in Köln.
  • Von Seoul aus will Ropac die Kontakte zum starken koreanischen und asiatischen Markt vertiefen.

    Posten im Osten : Ropac in Seoul

    Als Standortalternative für Hongkong? Die Galerie Thaddaeus Ropac eröffnet eine Niederlassung in Seoul.
  • Die Sammlung Marion Lambert : Nicht küssen beim Training!

    Kunst war ihre Leidenschaft und für junge Talente hatte sie ein besonders scharfes Auge: Die Sammlung von Marion Lambert wird nun bei Christie’s in Paris versteigert.
  • Der Hammer fiel bei 81 Millionen Dollar: „In this Case“ von Jean Michel Basquiat, 1983, Acryl und Ölkreide auf Leinwand bei Christie’s.

    New Yorker Abendauktionen : Fast wie in alten Zeiten

    Bei den New Yorker Abendauktionen mit Moderne und Zeitgenossen sind Picasso, Basquiat und Monet heiß begehrt – und neun „CryptoPunks“ aus der Blockchain.
  • Der ehemalige Investment Banker Charles Stewart wurde im Oktober 2019 zum CEO von Sotheby’s ernannt. Er setzt auf die Anziehungskraft zeitgenössischer, deutscher Künstler.

    F.A.Z. Exklusiv : Sotheby’s geht nach Köln

    Eine Art von Rückkehr: Sotheby’s wird von Deutschland aus Auktionen abhalten. Warum? Und warum in Köln? Fragen an Charles Stewart, den CEO des Unternehmens.
  • Marwan Rechmaoui in Beirut : Aber die Bäume riefen nach der Axt

    Die Werke von Marwan Rechmaoui bergen die Bruchlinien seiner Heimatstadt in sich – so minimalistisch wie vielschichtig. Sie sind in der ersten Schau der Galerie Sfeier-Semler nach der Explosion in Beirut zu sehen.
  • „CryptoPunks“ von Larva Labs, algorithmisch erzeugte digitale Charakterköpfe, kosteten nichts, als sie 2017 in großer Zahl auf der Ethereum-Blockchain emittiert wurden. Seitdem ist eine Sammlerszene entstanden, die die Preise treibt. Bei Christie’s wurden jüngst neun „CryptoPunks“ als NFT für 14,5 Millionen Dollar zugeschlagen.

    Hype um Kryptokunst : Wer cool ist, braucht NFTs – oder?

    Edward Snowden, Grimes, die „CryptoPunks“: Am Markt für Blockchain-Kunst geht es um Sehen und Gesehenwerden – und sehr viel Geld. Sotheby’s startet mit „kuratierten“ NFTs eine Qualitätsoffensive.