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Restitutionsfall : Cranach-Porträt ist zu den Erben zurückgekehrt

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Ein Porträt des Johann Friedrich I., Kurfürst von Sachsen, auch Friedrich der Großmütige genannt, von Lucas Cranach d. Ä. aus der ehemaligen Sammlung Fritz Gutmanns steht in New York zum Verkauf.

          Ein Porträt des Johann Friedrich I., Kurfürst von Sachsen, auch Friedrich der Großmütige genannt, von Lucas Cranach d. Ä. wird bei der Altmeister-Auktion von Christie’s in New York am 19. April versteigert. Die Schätzung liegt bei einer bis zwei Millionen Dollar. Das Porträt gehörte vor dem Zweiten Weltkrieg in die bekannte Kunstsammlung von Fritz Gutmann in den Niederlanden. Sein Vater Eugen Gutmann hatte 1872 die Dresdner Bank gegründet. Nach der Besetzung der Niederlande 1940 raubten die Nationalsozialisten die Sammlung, viele der Werke wurden für Hitler und Göring „erworben“. Fritz Gutmann und seine Frau ermordeten die Nationalsozialisten in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz.

          Cranachs Gemälde galt beinah achtzig Jahre lang als verschollen, ehe es jüngst in Amerika wiederentdeckt wurde. Zuletzt war es 1938 öffentlich ausgestellt, als Leihgabe von Fritz Gutmann an das Museum Boymans in Rotterdam. Die Personen, in deren Besitz es sich zuletzt befand, erkannten, dass das Bild zu den Raubkunstwerken aus dem Eigentum der Familie Gutmann gehörte. Christe’s vermittelte die Restitution des wichtigen Porträts an die Erben und kann es nun auktionieren. Simon Goodman, der Enkel von Fritz Goodman und Eigentümer des Gemäldes, äußert sich außerordentlich dankbar für dessen Rückkehr.

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