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Porträt : Königin der Kataloge: Gabriele Braun zum Sechzigsten

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Die leitende Mitarbeiterin des Hamburger Auktionshauses Hauswedell & Nolte etablierte die Auktionskataloge mit ausführlichen und wissenschaftlichen Beschreibungen der Kunstwerke.

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          Zu den besonderen Verdiensten von Gabriele Braun, der leitenden Mitarbeiterin des Hamburger Auktionshauses Hauswedell & Nolte, gehört es, die heute auch in internationalen Auktionskatalogen weithin üblichen, ausführlichen und wissenschaftlichen Beschreibungen der Kunstwerke etabliert zu haben. Auslöser war der fundierte Katalog, den sie für die Versteigerung der bedeutenden Kollwitz-Sammlung Salman Schocken im Jahr 1967 erstellte. Seither charakterisieren die gründlichen Recherchen und die eleganten Formulierungen von Gabriele Braun die Kunstkataloge von Hauswedell & Nolte und prägen das Bild des Hauses nach außen nachhaltig.

          Geboren in Füssen, aufgewachsen in Stuttgart und im Allgäu, absolvierte Gabriele Braun ihre Lehre bei Valentien in Stuttgart und begann ihre Tätigkeit in Hamburg am 1. April 1967 als Assistentin Ernst Noltes. In enger Zusammenarbeit mit ihm baute sie die Kunstabteilung des Hauses aus. Bislang fungierte Gabriele Braun an Auktionstagen stets als Protokollführerin. Demnächst wird sie als vereidigte Auktionatorin selbst die Sitzungen leiten, und seit einiger Zeit untersteht ihr auch der Kontakt zu den amerikanischen Kunden.

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