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Ohne russische Beteiligung : Viennacontemporary stellt sich neu auf

  • Aktualisiert am

Dmitry Aksenov scheidet aus der Viennacontemporary aus. Bild: Picture Alliance

Die Viennacontemporary und ihr Hauptgesellschafter Dmitry Aksenov trennen sich. Aus der Wiener Kunstmesse wird einen Nonprofit-Organisation, die verstärkt ukrainischer Kunst fördern will.

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          „Der bisherige Gesellschafter Dmitry Aksenov scheidet aus dem Unternehmen aus und legt auch seine Funktion als Chairman of the Board zurück“, lässt die Wiener Kunstmesse Viennacontemporary in einer Pressemitteilung wissen und verkündet weiter: Die Trägerorganisation der Messe mit Fokus auf Zentral- und Osteuropa werde in eine Non-Profit-Organisation umgewandelt, die künftig als VC Artfairs firmiere. Damit findet die schon seit Längerem komplizierte Beziehung zwischen dem 1966 in Nowosibirsk geborenen Bauunternehmer Aksenov, der Wiener Stadtgesellschaft und der Messe, die bis 2015 Viennafair hieß, bis 2012 zu Reed Expositions gehörte und seit 2021 mit der Spark Art Fair einen dynamischen Konkurrenten, geführt von Abtrünnigen aus dem eigenen Haus, vor Ort hat, ein Ende.

          Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine setzte den Schlussstrich für das Engagement des Viennacontemporary-Gründers Aksenov. Dieser ist auch Präsident des russischen Freundesvereins der Salzburger Festspiele und war in der Albertina engagiert. Markus Huber bleibt Geschäftsführer der Messe, Boris Ondreička ihr künstlerischer Leiter. Die nächste Ausgabe der Messe ist für 8. bis 11. September im Kursalon Hübner angekündigt – den früheren Veranstaltungsort Marx Halle bespielte zuletzt die Spark – und will einen Ukraine-Schwerpunkt setzen. Yana Barinova, ehemalige Kulturstadträtin Kiews, sei als Beraterin gewonnen worden. Es ist eine Ironie, dass Aksenov ukrainische Wurzeln hat.

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